Bronze für die "Dortmunder Jungs"

Rudern: U19-WM

Am Ende eines anstrengenden Rennens auf dem Lagoa Rodrigo de Freitas in Rio de Janeiro baumelte die weltmeisterliche Bronzemedaille um den Hals der „Dortmunder Jungs“. „Es war heute ein toller Tag und ein unglaublich spannendes Rennen. Bis auf die Ziellinie hat der Vierer um eine Medaille gekämpft und Bronze gewonnen!“, jubelte Frank Flörke, Trainer des Ruderclubs Hansa Dortmund und des deutschen U 19-Vierers, unterm Zuckerhut.

DORTMUND

, 09.08.2015, 16:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Johannes Rentz (vorne l.) war schon in Rio de Janeiro. Mit dem deutschen Junioren-Vierer um den Dortmunder Trainer Frank Flörke (M.), hier bei einem Besuch der weltberühmten Christus-Statue, gewann er bei Weltmeisterschaft 2015 Bronze.

Johannes Rentz (vorne l.) war schon in Rio de Janeiro. Mit dem deutschen Junioren-Vierer um den Dortmunder Trainer Frank Flörke (M.), hier bei einem Besuch der weltberühmten Christus-Statue, gewann er bei Weltmeisterschaft 2015 Bronze.

„Danke an alle, die an uns geglaubt und uns kräftig die Daumen gedrückt haben“, sagte der Coach und freute sich mit seinen Athleten Johannes Rentz, Chris Reinhardt, Lukas Geller und Lukas Föbinger nun auf zwei Tage Erholung an der Copacabana.

Beeindruckendes Gesamtergebnis

Für die deutsche Mannschaft gab es beim Testlauf für die Olympischen Spiele ein Jahr später an selber Stelle insgesamt neun Medaillen. Der DRV ging in allen 13 Bootsklassen an den Start und konnte alle Boote für das A-Finale qualifizieren. Insgesamt hatten 54 Länder zu den Wettbewerben gemeldet. Mit fünf Gold-, vier Silber-, zwei Bronzemedaillen und zwei vierten Plätzen hat die DRV-Auswahl ein beeindruckendes Gesamtergebnis erzielt. Sie war mit Abstand das erfolgreichste Team und lag im Medaillenspiegel deutlich vor Italien und den Niederlanden.

Der DRV-Vierer mit dem 18-jährigen Dortmunder Johannes Rentz an Bord setzte sich mit Siegen im Vorlauf und auch im Halbfinale souverän durch. Aufgrund einer Windwarnung für den Samstagnachmittag und Sonntag wurden die Rennen über die Renntage zusammengeschoben, sodass alle Finalläufe schon einen Tag früher stattfinden konnten.

Sehr engerFinaleinlauf

Lukas Geller, Christopher Reinhardt, Johannes Rentz und Lukas Föbinger waren im Finale, wie schon im Vorlauf, nicht optimal vom Start weggekommen, konnten über die 2000-Meter-Strecke aber gut aufholen. In einem sehr engen Finaleinlauf mussten sich die Jungs nur den Booten aus Rumänien und Großbritannien geschlagen geben, lag aber vor Griechenland, den USA und Spanien. Die Freude über die hart erkämpfte Bronze-Medaille war jedoch deutlich zu sehen. 

Nach der WM ist vor der WM
- Die U23- und U19-WM sind gelaufen. Vom 30. August bis 6. September steht nun die „jahrgangsoffene“ Weltmeisterschaft auf dem Lac d’Aiguebelette (Frankreich) an.
- Der Ruderclub Hansa ist nach vielen Jahren wieder mit einem Athleten vertreten: Felix Heinemann wurde als Steuermann des Leichtgewicht-Achters nominiert. Er war bei der WM im Vorjahr in Amsterdam noch als Volunteer dabei, jetzt als Aktiver.
- Am Montagbeginnt die unmittelbare Wettkampfvorbereitung. Der Leichtgewichts-Achter ist Titelverteidiger.

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