Bövinghausen im Flow: Regional- und Oberligisten sind zu schwach für den TuS

dzFußball-Westfalenliga

Zweites Testspiel, zweiter Sieg: Der TuS Bövinghausen hat am Sonntag den nächsten hochklassigen Gegner bezwungen - Trainer Dimitrios Kalpakidis sieht dennoch noch eine Menge Arbeit vor sich.

Dortmund

, 03.08.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der TuS Bövinghausen zeigt sich momentan in für seine Gegner beängstigender Frühform. Nachdem die Mannschaft von Trainer Dimitrios Kalpakidis zuletzt Oberligist Westfalia Herne mit 3:0 aus dem Weg räumte, folgte nun das nächste Amateurfußballschwergewicht für den TuS. Doch selbst ein Regionalligist schafft es derzeit nicht, den TuS-Express zu stoppen.

Selbst ein Regionalligist ist zumindest aktuell für den TuS Bövinghausen scheinbar kein Thema. Der Westfalenliga-Aufsteiger setzte sich am Sonntag mit 2:1 gegen RW Ahlen durch, fuhr dabei einen insgesamt verdienten Sieg ein - und das, obwohl Ahlen sich seit dem 15. Juni bereits im Mannschaftstraining befindet. Zudem fehlten dem TuS in den beiden Rudolph-Brüdern Kevin und Patrick sowie in Marko Onucka und Benjamin Teichmöller gleich ein Quartett an potenziellen Startelfkandidaten.

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Dementsprechend zufrieden war auch Kalpakidis nach dem Spiel. Er lobte das Tempo seiner Jungs und sah einige sehenswerte Ballkombinationen. „Wir haben ein sehr gutes Spiel absolviert, die Abläufe haben gefruchtet. Wir hatten nur in der zweiten Halbzeit kurz vor und nach dem Gegentreffer keine Ordnung“, sagt der TuS-Trainer. Damit meint er die Phase um die 60. Minute herum, als der TuS den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer kassierte, bei dem Bövinghausen nicht gut abgesichert hatte.

Sebastian Mützel bringt TuS in Führung

Durch einen verwandelten Foulelfmeter von Sebastian Mützel, den Neuzugang Eyüp Cosgun herausgeholt hatte, war Bövinghausen in der 34. Minute zunächst in Führung gegangen. Nach dem Ausgleichstreffer fing sich der Gastgeber allerdings relativ schnell wieder und erzielte sogar noch den Siegtreffer. Nach einem schönen Zusammenspiel über Kapitän Sebastian Mützel und Neuzugang Ervin Catic war es Aleksandar Gjorgjievski, der ins obere rechte Eck traf (72.). Ein Sonderlob wollte Kalpakidis nach dem Spiel nicht verteilen: „Wir haben im Kollektiv gut gespielt“, so der Coach, der trotz der beiden Erfolge nicht leichtsinnig werden möchte.

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Angesprochen auf die kommenden Wochen wird Kalpakidis deutlich: „Wir müssen hart arbeiten und dürfen nicht denken, dass es jetzt von alleine läuft. Die Jungs müssen weiter gefordert werden. Im Training müssen wir spezieller auf die Spieler eingehen, die nicht so oft spielen“, sagt Kalpakidis. An diesem Wochenende pausierte beispielsweise Denis Ramadan.

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Aber was konkret kann der TuS noch besser machen, wenn er zum jetzigen Zeitpunkt bereits höherklassige Teams besiegt? „Wir haben ein super Luxusproblem. Die Qualität, die wir haben, müssen wir als Mannschaft weiter umsetzen. Außerdem müssen wir im physischen Bereich gut weiterarbeiten und alle Spieler bei Laune halten. Wenn wir als Mannschaft Erfolg haben, dann wird es richtig geil“, blickt der TuS-Coach optimistisch in die Zukunft.

TuS Bövinghausen: Seifried - Haar, Dzaferoski (67. Thormann), Cosgun (46. Gjorgjievski), Mützel, Witt, Z. Radojcic, Rößler, Ogrzall, Batman, Catic
Tore: 1:0 Mützel (34./Foulelfmeter), 1:1 (57.), 2:1 Gjorgjievski (72.)
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