Außenverteidiger: Sebastian Schröder vom FC Brünninghausen - der Rasen ist sein Octagon

Elf des Jahres

Wenn man im Duden nach dem Wort Kämpferherz sucht, landet man irgendwann beim Spielerprofil von Sebastian Schröder. Der Kunstrasen ist das Ocatgon des Außenverteidigers vom FC Brünninghausen.

Dortmund

, 12.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Außenverteidiger: Sebastian Schröder vom FC Brünninghausen - der Rasen ist sein Octagon

Sebastian Schröder grätscht einem Gegenspieler den Ball vom Fuß. © Stephan Schuetze

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Am 9. Dezember 2018 taucht Sebastian Schröder plötzlich unter den Torschützen des FC Brünninghausen auf. In der ersten Oberliga-Saison war dem Rechtsverteidiger nach seinem Wechsel aus Wickede noch keine Bude vergönnt, im westfälischen Oberhaus ist er bis zum Winter auch noch ohne Treffer, doch an diesem 9. Dezember nimmt er den Ball vor dem Strafraum an, lässt noch einen Gegenspieler stehen und wuchtet die Kugel zum 2:2-Ausgleich gegen den Holzwickeder SC in die Maschen.

Das ist deshalb eine Besonderheit, weil Sebastian Schröders Sportart eigentlich Zweikampf heißt.

Auf dem Platz: Denn der (Kunst-)Rasen ist sein Octagon, dort trägt er seine Duelle aus, egal ob im Training oder im Spiel: „Er hat diese Hingabe, sich total aufzuopfern“, sagt sein Trainer Maximilian Borchmann und der Sportliche Leiter Andreas Kluy ergänzt: „Er schmeißt sich wirklich in jeden Zweikampf.“ Das Herz des Teamplayers, der „genau das umsetzt, was man vorgibt“ (Borchmann), trägt die Form einer Faust: „In Sachen Einsatzwillen und Laufintensität ist er schwierig zu übertreffen“, sagt Kluy und Borchmann fügt hinzu: „Bei ihm weiß jeder Trainer genau, was er bekommt!“

Außenverteidiger: Sebastian Schröder vom FC Brünninghausen - der Rasen ist sein Octagon

Sebastian Schröder ist als Außenverteidiger des Jahres nominiert. © Stephan Schuetze

Neben dem Platz: Abseits der 90 Minuten ist Schröder ein ruhiger Vertreter seiner Zunft, große Sprüche sind seine Sache nicht, auch nach dem Spiel lässt er lieber die anderen reden. Trotzdem sagt Borchmann: „Er ist ein total offener, lieber, netter Kerl, der auch viel mit den jüngeren Spielern gesprochen und eine Vorbildfunktion in der Mannschaft übernommen hat.“

Ein Spieler wie: Eine Mischung aus James Milner und Lukasz Piszczek. Schröder hat die Physis für die höchsten Weihen und kann an guten Tagen auch Tore vorbereiten. Seine Stärken liegen noch aber vor allem in der Defensive.

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