Defensives Mittelfeld: Paul Stieber, der Stratege mit dem feinen Füßchen

Elf des Jahres

Paul Stieber war in der vergangenen Spielzeit eine prägende Figur im Spiel des Fußball-Oberligisten ASC 09 Dortmund. Seine Spielweise ist mit der eines spanischen Superstars zu vergleichen.

Dortmund

, 13.06.2019, 09:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Defensives Mittelfeld: Paul Stieber, der Stratege mit dem feinen Füßchen

Paul Stieber hat eine ganz starke Saison beim ASC gespielt. © Stephan Schuetze

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Der ASC würde seinen Topspieler gerne behalten, würde ihm aber keine Steine in den Weg legen, sollte ein Profiklub anklopfen. Und es hat schon ein Verein aus dem bezahlten Fußball angeklopft. Deshalb ist es noch ungewiss, ob er in der kommenden Spielzeit beim ASC 09 Dortmund dabei ist. Sein Abgang wäre ein großer Verlust, das hat die abgelaufenen Spielzeit deutlich gezeigt.

Auf dem Platz: Paul Stieber war der letzte Spieler, der in der vergangenen Spielzeit zum Team stieß – und am Ende waren alle froh darüber, dass er den Weg noch zum ASC gefunden hat. „Man muss es so sagen, Paul ist der beste Spieler, den ich je trainiert habe“, sagt ASC-Coach Daniel Sekic. Stieber ist ein Stratege, ab und an auch ein Künstler. Gegen den SC Paderborn II traf er erst aus 50 (!) Metern, um später aus 16 Metern noch den Ball in den Winkel zu zirkeln. Sollte er noch im Profifußball unterkommen, wäre er ein herber Verlust für den ASC. Seine Klasse verkörpern nur wenige in der Oberliga. Es zeigt sich Woche für Woche, dass der 22-Jährige in der Juniorenzeit beim FC Schalke 04 sehr gut ausgebildet wurde.

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Neben dem Platz: Bei Mannschaftsfeiern oder kurzfristigen Kabinenpartys ist Stiebers Platz fast immer leer. „Der Junge hat ein klares Ziel. Er will Profi werden. Partys gehören deshalb nicht so zu seinem Naturell. Unsere Truppe hat das aber akzeptiert, weil er uns auf dem Platz so brutal hilft“, sagt Sekic. Insgesamt sei Stieber ein witziger Typ, mit dem man viel lachen kann. „Manchmal überdreht er, dann bekommt er einen zwischen die Hörner und alles ist wieder in Ordnung“, sagt Sekic. Er wäre traurig, verließe Stieber noch den Klub. Sekic betont aber, dass „Paul in den Profifußball gehört“.

Ein Spieler wie: Thiago. Stieber und der Stratege des FC Bayern sind beide 1,74 Meter groß und haben das besondere Etwas. Sie treffen sehr häufig die richtige Entscheidung und spielen kaum Fehlpässe. Der große Unterschied: der Kontostand.

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Muhammed Cakir (Westfalia Wickede)
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Kevin Kleine (TuS Körne)
12%
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Paul Stieber (ASC 09 Dortmund)
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