ATV Dorstfeld krönt sich - ASC verteidigt den Titel

Handball: Stadtmeisterschaft

Der Handball-Stadtmeister bei den Männern 2017 heißt ATV Dorstfeld. In einem an Spannung nicht mehr zu übertreffenden Finale triumphierte der ATV mit 11:8 (8:8) nach Siebenmeterwerfen über den Landesligakonkurrenten TuS Westfalia Hombruch. Bei den Frauen bleibt der ASC das Maß aller Dinge.

Dortmund

, 27.08.2017, 16:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
ATV Dorstfeld krönt sich - ASC verteidigt den Titel

Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017

Erstmals ging die Trophäe damit an den Traditionsklub aus dem Dortmunder Westen. Und erstmals in der Geschichte der Titelkämpfe musste ein Siebenmeterwerfen für den Entscheid im Rennen um den Dieter-Gohmann-Gedächtnispokal herhalten. Zum Ende der regulären Turnierspielzeit von 25 Minuten stand es 8:8. Vom Punkt schließlich bewies der ATV die stärkeren Nerven, während alle Hombrucher Kandidaten scheiterten. Zum Helden avancierte ATV-Schlussmann David Mattke, der ungeachtet dessen insgesamt auch zuvor eine Topleistung abgeliefert hatte.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017

Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017
27.08.2017
/
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Handball-Stadtmeisterschaft 2017 26.08.2017Foto: Peter Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig
Bilder der DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaft 2017© Foto: Ludewig

Mittendrin im anschließenden schwarzgelben Freudentaumel Trainer Carsten Hergert: „Das freut mich riesig für die Jungs. Sie hatten es sich so gewünscht, einmal den Pokal zu holen. Vor allem kämpferisch war das durchgängig herausragend.“ So arbeitete der ATV im Finale einen 4:7-Rückstand auf, belohnte sich in letzter Sekunde mit dem Ausgleich und legte so den Grundstock.

13:10 gegen den Favoriten 

Hombruchs Trainer Marc Lauritsch hingegen zeigte sich enttäuscht: „Wir haben ständig geführt. Das war ein ganz bitteres Ende. Ansonsten hat die personell geschwächte Mannschaft aber ein tolles Turnier gespielt.“ So schaltete die Westfalia zuvor ohne Fünf (Ole und Jan Sasse, Hobrock, Prepens, Feldmann) den Titelverteidiger und Favoriten OSC Dortmund im Halbfinale mit 13:10 aus. Der Verbandsligist, ebenfalls nicht komplett (Lepine, Goracy, Bardischewski), ließ dabei viele Wünsche offen.

Im zweiten Halbfinale hatte der spätere Turniergewinner den ASC 09 Dortmund dank einer ganz starken Leistung mit 12:8 bezwungen. Die Abwehr - einschließlich Mattke zwischen den Pfosten - entpuppte sich für den ASC als meist unüberwindliches Bollwerk. Die Becker-Sieben hatte in der Zwischenrunde das Landesliga-Kräftemessen mit Borussia Höchsten mit 13:11 für sich entschieden, wusste an die dabei gezeigte guteVorstellung in der Endrunde aber nicht mehr anzuknüpfen. 

 

Siebter Streich für den ASC

Auch in diesem Jahr blieb die große Überraschung bei den Frauen aus. Der Dieter-Gohmann-Gedächtnis-Pokal bleibt fest in blau-weißer Hand, die Oberliga-Frauen des ASC 09 Dortmund machten ihren siebten Streich in Serie perfekt und sitzen damit seid 2011 auf dem Dortmunder Handballolymp. „Meine Mädels haben das wieder gut gelöst“, erklärte Trainer Tobias Genau, der den zweiten Triumph mit den Aplerbeckerinnen feierte.

Fünf Spiele, fünf Siege – der Oberligist wurde seiner Favoritenrolle erneut gerecht und tat sich nur in der Zwischenrunde beim 10:6 über die DJK Oespel-Kley ein wenig schwerer als erwartet. Gegen Westfalia Hombruch (7:2) und ATV Dorstfeld (12:4) lief das Spiel flüssiger, und auch die schwarzgelbe Mixtur aus zweiter und dritter Mannschaft konnte die Genau-Sieben nicht stoppen. Mit 16:10 gelang der Einzug ins Finale, die Ermittlung des Endspielgegners versprach hingegen deutlich mehr Spannung: Bis zur 8:7-Führung hatte Westfalia Hörde arg mit dem ATV Dorstfeld zu kämpfen. Dann aber setzte sich die Sieben von Frank Moormann vorentscheidend auf 11:7 ab (21.).

Klare Entscheidung

Gegen die zwei Klassen tiefer angesiedelten Hörderinnen sorgte der ASC dann aber rasch für Klarheit. Bei 6:0 (8.) befand sich die Genau-Sieben bereits unabbringbar auf der Siegerstraße. „Die offene Deckung der Westfalia hat uns in die Karten gespielt“, erklärte der Trainer und sah zu, wie sich sein Team über 12:5 bis zum Schlusspfiff bei 17:6 den Titel nicht mehr nehmen ließ. Während die Aplerbeckerinnen feierten, zeigte sich auch Westfalia-Coach Frank Moormann zufrieden mit der Leistung seines kleinen Kaders, der es immerhin zum Vize-Stadtmeister schaffte. Im Vorjahr war noch im Halbfinale Schluss.

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt