ASC weiter, aber Piontek fällt aus

DORTMUND Für den FC Brünninghausen war im Viertelfinale des Hecker-Cups trotz einer engagierten Leistung gegen den ASC Dortmund Schluss. 7:8 (3:3, 1:0) verlor das Team von Trainer Markus Laußmann im Elfmeterschießen.

von Von Jan Büsse

, 28.07.2008, 20:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
DerASC und Gegner Brünninghausen schenkten sich nichts im ersten Viertelfinale des Hecker-Cups.

DerASC und Gegner Brünninghausen schenkten sich nichts im ersten Viertelfinale des Hecker-Cups.

Das Viertelfinale begann mit einem doppelten Schock für den ASC. Erst brach sich Keeper Sascha Piontek bei einem Zusammenprall mit Yassin Bourima den Unterkiefer, er fällt voraussichtlich drei Monate aus, kurz darauf geriet die Mannschaft von Spielertrainer Hannes Wolf auch noch in Rückstand.

Wieder war Yassin Bourima beteiligt. Diesmal glänzte er als Vorbereiter und servierte den Ball passgenau auf Vahdet Pehlivan, der das 1:0 erzielte (4.). Schnell und oft diagonal knackten der FCB die ASC-Abwehr. Marcel Grahl vergab zwei gute Chancen zum 2:0 (26., 37.). In der 30. Minute hätte der ASC nach einem harten Foul an Rafik Halim noch einen Elfmeter zugesprochen bekommen müssen, doch der fällige Pfiff blieb aus (30.).

Den Elfmeter bekam der Westfalenligist dann kurz nach dem Wechsel. Dieser war deutlich strittiger. Daniel Weies trat an und traf sicher - 2:1 (43.). Danach gewann der ASC zunehmend an Sicherheit, bis nach einem schweren Fehler in der ASC-Abwehr Ercan Umucu zum 2:2 traf (58.).

Der FCB schien nun für seinen Einsatz belohnt zu werden, zumal Marcel Grahl auch noch zum 3:2 traf (67.). Der ASC wirkte platt, doch in der Schlussminute köpfte Hannes Wolf den Gastgeber doch noch ins Elfmeterschießen, in dem Mario Völkl den entscheidenden Treffer zum 8:7 landete. "Wir hätten es in der ersten Hälfte zu unseren Gunsten entscheiden können. Aber wir haben dem ASC alles abverlangt", sagte FCB-Trainer Markus Laußmann.

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