ASC und FCB: Die Lehren aus dem Auftakt

Fußball: Oberliga Westfalen

Das mit so großer Spannung erwartete Gipfeltreffen des Dortmunder Amateurfußballs ist Geschichte - und endete für viele unerwartet deutlich. Mit 4:1 setzte sich der FC Brünninghausen gegen den ASC 09 durch. Ein hoffnungsvoller Auftakt auf der einen Seite, ein sorgenvoller Start auf der anderen. Beide Teams im Faktencheck.

DORTMUND

, 15.08.2017, 13:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
ASC und FCB: Die Lehren aus dem Auftakt

Bilder der Oberliga-Partie zwischen dem FC Brünninghausen und dem ASC 09 Dortmund.

DAS FUNKTIONIERT SCHON GUT

FC Brünninghausen: Spielgestaltung, Dominanz, Zusammenspiel, dazu fußballerische Klasse und hohe Effizienz im Abschluss: Das neu formierte Team harmonierte für diesen extrem frühen Zeitpunkt der Saison bereits prima und zeigte viele sehenswerte Kombinationen. Beeindruckend in zahlreichen Situationen das Umschaltspiel. So wurden drei der vier Tore exzellent herausgespielt.

ASC: Der ASC hat trotz des Weggangs von Simon Rudnik nichts an seiner chancenorientierten Spielweise eingebüßt. Selbst wenn der FC Brünninghausen überlegen war, erspielte sich Aplerbeck zahlreiche gute Gelegenheiten. Im Abschluss hatte Maximilian Podehl aus der wohl schwierigsten Schussposition den größten Erfolg. Podehl, der nach überstandenem Fieber spielte, Ermias Simatos und Kevin Brümmer waren gewohnt engagiert.

DAS MUSS NOCH BESSER WERDEN

FC Brünninghausen: In der Rückwärtsbewegung gab es bisweilen Schwächen. Punktuell schlichen sich immer wieder Nachlässigkeiten in die Defensivarbeit ein, so kam der ASC zu einigen teilweise sogar hochkarätigen Tormöglichkeiten. Mehrfach deckte Brünninghausen den Rückraum nicht konsequent ab, Aplerbeck durfte zu oft aus der zweiten Reihe schießen.

ASC: Mit der Chancenverwertung konnten die Aplerbecker keineswegs zufrieden sein. Brümmer, Podehl und auch Pierre Szymaniak hatten vor der Pause beste Tormöglichkeiten. Augenscheinlicher aber waren die Defensivschwächen. Im Umschaltspiel und der Rückwärtsbewegung offenbarte der ASC zu große Abstände zwischen den Positionen und bestritt die Zweikämpfe nur halbherzig.

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Bildergalerie

Fußball, Oberliga: FC Brünninghausen - ASC 09 Dortmund 4:1 (2:1)

Bilder der Oberliga-Partie zwischen dem FC Brünninghausen und dem ASC 09 Dortmund.
12.08.2017
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Bilder der Oberliga-Partie zwischen dem FC Brünninghausen und dem ASC 09 Dortmund.© Foto: Foltynowicz
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Bilder der Oberliga-Partie zwischen dem FC Brünninghausen und dem ASC 09 Dortmund.© Foto: Foltynowicz

DIE NEUZUGÄNGE

FC Brünninghausen: Robin Gallus machte auf der Sechserposition gleich deutlich, dass er die Qualität im Mittelfeld noch weiter steigern wird – auch was die Standards betrifft. Erzielte ein herrliches Freistoßtor zur frühen Führung. Innenverteidiger Mert Sahin bewies zum Einstand Zweikampfstärke und eroberte zahlreiche Bälle. Sebastian Schröder überzeugte rechts defensiv und zeigte als Verbindungsspieler zwischen der praktizierten Dreier- und Viererkette hohes taktisches Verständnis.

ASC: Youngster Nico Wolters bestätigte als linker Außenverteidiger seine guten Vorbereitungseindrücke nicht und spielte fahrig. Da es aber sein erster Meisterschaftsauftritt im Seniorenbereich war, dürfte ihn die geringste Schuld treffen. Über Dennis Drontmanns rechte Seite kam der dreifache Torschütze Arif Et – allerdings traf auch dem Ex-Brünninghauser nicht die Hauptschuld, er war nur ein Teil der schlechten Defensive. Pierre Tucholski und Daniel von der Ley kamen erst spät in die Partie und setzten keine Akzente mehr.

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DIE PERSONELLE SITUATION:

FC Brünninghausen: Linksverteidiger Adil Elmoueden reiste aus privaten Gründen in seine marokkanische Heimat. Er fehlt nach jetzigem Stand auf jeden Fall auch in Bielefeld und vermutlich auch gegen Ennepetal. Arif Et steht aufgrund eines Kurzurlaubs in Bielefeld ebenfalls nicht zur Verfügung. Abwarten heißt es bei Raimund Büth, der einen Schlag aufs Sprunggelenk bekommen hat.

ASC: Philipp Rosenkranz, der als ordnende Hand im defensiven Mittelfeld bestimmt gut getan hätte, kehrt zum ersten Heimspiel am Sonntag gegen den TuS Ennepetal zurück in den Kader. Er dürfte auch gesetzt sein. Maurice Buckesfeld fehlt wegen seines Außenbandrisses vier Wochen. Daniel Schaffer könnte nach überstandenen Bänderproblemen in den Kader zurückkehren.

 

DAS SAGEN DIE TRAINER

Alen Terzic (FC Brünninghausen): „Natürlich bin ich nach einem solchen Start zufrieden. Wir haben das Spiel aktiv gestaltet und uns über schnelle Balleroberung und präzises Umschaltspiel viele gute Chancen erarbeitet. Das Defensivverhalten müssen wir noch verfeinern, aber bei einer offensiven Ausrichtung lassen sich Kontersituationen und Tormöglichkeiten des Gegners nie komplett verhindern. Die Entwicklung der Mannschaft ist noch lange nicht abgeschlossen. Wir werden in den nächsten Wochen weiter hart arbeiten.“

Adrian Alipour (ASC):  „Das wird eine arbeitsreiche Woche für uns. Gegen den TuS Ennepetal müssen wir am ganz Sonntag anders auftreten. Ich fordere von meinen Jungs keine Karten. Wenn wir aber in einem Derby nicht einmal Gelb sehen, sagt das einiges über unser Zweikampfverhalten aus. Und wir müssen im Abschluss einfach noch effizienter sein. Wir dürfen jetzt aber auch nicht alles schlechtreden und müssen nach diesem Dämpfer an unsere gute Saisonvorbereitung anknüpfen.“

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