ASC-Spieler Rosenkranz vor dem Start: Zuletzt hat ein bisschen die Balance gefehlt

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Der ASC 09 Dortmund hat im neuen Jahr einiges gutzumachen. Am Sonntag gegen den FC Gütersloh möchte der Klub damit beginnen, wie Spieler Philipp Rosenkarmz im Intervie erzählt.

Dortmund

, 08.02.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der ASC 09 Dortmund startet am Sonntag (15 Uhr, Heidewald 27, 33332 Gütersloh) nach einer schwachen Hinrunde gegen den FC Gütersloh in die Pflichtspielzeit 2020. Wir haben vor der Partie mit Routinier Philipp Rosenkranz gesprochen.

Lief die Vorbereitung zufriedenstellend?

Das ist schwierig einzuordnen. Am Anfang haben wir sehr gute Ergebnisse und gute Leistungen gegen höherklassige Teams abgeliefert. Zuletzt gegen den Westfalenligisten Wanne-Eickel und den Bezirksligisten TuS Eichlinghofen haben wir zwar gewonnen, aber nicht ganz so gut gespielt. Wir wissen, dass da noch Luft nach oben ist. Insgesamt würde ich unsere Vorbereitung trotzdem als gut bezeichnen.

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Was fehlt denn noch?

Zuletzt hat ein bisschen die Balance gefehlt. Unser Coach fordert, dass wir spielerisch zu unseren Chancen kommen, aber niemals die Stabilität in der Defensive verlieren. Diese Balance, das hinzubekommen, da arbeiten wir noch dran. Ich bin aber guter Dinge, dass wir das am Sonntag gegen Gütersloh hinbekommen.

Wie sicher sind Sie sich, dass es jetzt besser läuft als in der Hinrunde?

Wir sind guten Mutes, wir sind alle heiß. Die Vorbereitung war intensiv und wir sind definitiv topfit. Und der Spaß ist auch da. Der Coach hat neuen Elan und Energie gebracht. Aber wird dürfen nicht verlangen, dass wir wie in der vergangenen Spielzeit elf Spiele in Serie nicht mehr verlieren und uns in einen Rausch spielen. Das war schon etwas Besonderes.

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Wie ist es für Sie, dass nach Daniel Sekic, Samir Habibovic und Tim Schwarz jetzt in Antonios Kotziampassis der vierte Trainer in dieser Spielzeit das Team coach?

Ich bin ja der älteste Spieler im Kader und habe schon viel erlebt. Ich muss trotzdem sagen, dass es nicht einfach für eine Mannschaft ist, sich immer wieder auf einen neuen Trainer und neue Ideen einzustellen. Das ist jetzt gar keine Entschuldigung, wir auf dem Feld hätten die Punkte holen müssen. Ich wollte nur klarmachen, dass wir uns immer wieder neu auf die Coaches einstellen müssen.

Der Sportliche Leiter Samir Habibovic hat deutlich formuliert, dass das Team nach den freiwilligen Rücktritten von Sekic und Schwarz in der Pflicht stünde. Ist das so?

Absolut. Es gibt keine Ausreden mehr für uns. Wir haben es vermasselt. Die Teamchemie stimmt eigentlich seit Saisonbeginn. Auch die Homogenität mit den Trainer war da. Aber irgendwie haben wir es nicht hinbekommen, konstant auf hohem Niveau zu spielen. Wir stehen jetzt in der Pflicht, ein ganz anderes Gesicht zu präsentieren. Und wir wollen am Sonntag in Gütersloh damit anfangen.

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Wie intensiv haben sie als Team die schwache Hinrunde aufgearbeitet?

Du darfst die Nummer nicht zu sehr aufdröseln. Wir dürfen uns nicht mehr zu viele Gedanken über die schwachen Spiele machen. Das ist wie bei einem Elfmeter. Machst du dir zu viele Gedanken, bretterst du den Ball wahrscheinlich über das Tor. Wir müssen jetzt abliefern, und dafür haben wir hart gearbeitet.

Wie machen sich die Neuzugänge Marcel Ramsey, Robin Hoffmann, Jan-Patrick Friedrich und Julian Horstmann?

Wir haben richtig Qualität hinzubekommen. Die Jungs werden uns alle nach vorne bringen.

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