ASC-Neuzugang Robin Hoffmann: Mir ist es nicht wichtig, selbst gut auszusehen

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Der ASC 09 hat sich noch einmal im Winter verstärkt und den Oberliga- und Regionalliga-erfahrenen Robin Hoffmann (28 Jahre) verpflichtet. Er sieht sich beim ASC in einer ganz bestimmten Rolle.

Dortmund

, 01.02.2020, 19:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Robin Hoffmann hat 116-mal in der Oberliga gespielt. Er war beim SV Lippstadt in der Regionalliga Stammspieler, bevor ihn eine mysteriöse Verletzung zurückwarf. Jetzt will er in Aplerbeck wieder angreifen und nimmt dafür eine weite Anfahrt in Kauf.

Der ASC erwartet viel von Ihrer Verpflichtung. Sie sollen gleich ein Leitwolf sein. Können Sie die Rolle ausfüllen?

Davon gehe ich aus. Ich bin ein ehrgeiziger Typ, der gerne Verantwortung übernimmt. In Lippstadt hatten wir auch eine junge Mannschaft. Da gehörte ich zu den vier, fünf Älteren, die die Jungs geführt haben. In dieser Rolle sehe ich mich auch hier in Aplerbeck.

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Der ASC ist mit großen Erwartungen gestartet und hat dann eine ganz schwache Hinrunde gespielt. Spüren Sie eine Verunsicherung innerhalb des Teams?

Nein, die Stimmung ist gut. Ich spüre keine Verunsicherung. Ich bin ja erst seit Montag dabei, aber was ich bisher mitbekommen habe, sind wir eine intakte Mannschaft. Es gibt solche Saisons, da läuft es nicht so wie geplant. Der Klub hat deshalb im Winter reagiert. Jetzt wollen wir alle zusammen die schwache Hinrunde korrigieren.

Für wie lange haben Sie beim ASC unterschrieben?

Erstmal für ein halbes Jahr. Ich wohne seit dem 1. Juni in Düsseldorf. Ich muss schauen, wie ich den Aufwand hinbekomme. Aber ich will es unbedingt hinbekommen. Ich bin damals auch immer von Köln nach Lippstadt gefahren. Wenn ich etwas mache, dann richtig.

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Ihr letztes Pflichtspiel datiert aus dem März 2019. Was hat Sie zurückgeworfen?

Eine richtige Diagnose konnte mir niemand so richtig präsentieren. Von Leistenbruch über Adduktorenzerrung bis hin zu einer Schambeinentzündung soll alles dabei gewesen sein. Ich habe unterschiedliche Therapien gehabt, nichts hat angeschlagen. Das war meine schlimmste Verletzung, und ich hatte schon das Schienbein gebrochen. Bei einem Bruch weißt du wenigstens, wie lange es ungefähr dauert.

Seit wann sind Sie denn beschwerdefrei?

Seit zwei, drei Monaten.

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Sie waren zuletzt ja in Kaan-Marienborn …

Den Vertrag habe ich aber nach zwei Wochen schon aufgelöst. Ich habe unterschrieben, als ich noch verletzt war. Zudem hatte ich beruflich ein USA-Projekt. Ich hätte nicht immer beim Training sein können. Deshalb habe ich den Schlussstrich gezogen.

Auf welcher Position fühlen Sie sich am wohlsten?

Im defensiven zentralen Mittefeld. Ich bestimme gerne das Spiel aus der Tiefe heraus und setze gerne meine Mitspieler ein. Ich lasse meine Mitspieler gut aussehen. Mir ist es nicht wichtig, selbst gut auszusehen.

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