Übernimmt der Königstransfer des ASC 09 Dortmund jetzt endlich eine Hauptrolle?

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Mit einem willigen Hochkaräter und einem bestens gelaunten Trainer tritt Fußball-Oberligist ASC 09 Dortmund am Sonntag beim FCE Rheine (14.30 Uhr, Bentlager Weg 40, 48431 Rheine) an.

Dortmund

, 02.11.2019, 11:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eigentlich passte Trainer Tim Schwarz das Pokalspiel am Donnerstag gegen den Westfalenligisten BSV Schüren (1:0) nicht in den Kram: „Wir hätten lieber trainiert. Solch ein Spiel hatte ich nicht gerne im Programm.“

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Für einen jedoch war es ein Aha-Erlebnis. Jasper Stojan, der vermeintliche Königstransfer von RW Oberhausen, spielte zum ersten Mal nach seiner Verletzung im ASC-Trikot durch: „Ich war ja lange verletzt, hatte zuletzt ein paar Kurzeinsätze. Da tat das nach langer Zeit heute richtig gut. Ich habe durchgehalten“, war er einer der Aplerbecker, der sich über den Pokalabend freute. „Ich habe die Ausdauer wieder. Ja, und ich bin bereit für 90 Minuten in der Liga.“

Jasper Stojan lobt Tim Schwarz

Worte, die der neue Coach gerne hört. Er sagt aber auch: „Klar, Jasper ist eine Option. Er drängt sich auf, gibt Vollgas. Wir haben aber viele Optionen. Ich habe die Auswahl aus vielen gesunden Spielern.“

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Noch lieber wird Schwarz die Komplimente seines Spielers hören, der endlich als Verteidiger prägend ins ASC-Spiel eingreifen möchte. Gegen Schüren spielte Stojan übrigens links. Jedenfalls ist dieser voll des Lobes über Schwarz: „Mit Tim ist es richtig gut. Das Training macht Spaß. Er findet die richtige Mischung aus diesem Spaß und der Ernsthaftigkeit. Alle ziehen mit.“

ASC 09 Dortmund hätte höher gewinnen können

Und schon am ersten Erfolg über 90 Minuten hatte der Abwehrspieler – wie erwähnt – Freude: „Wir haben verdient gegen gute Schürener, die nach Standards gefährlich waren, gewonnen. Deren Torwart Felix Wenderoth hat einen höheren Sieg gegen uns verhindert.“ Drei Punkte sollen es jetzt auch in Rheine sein. Es könnte Stojans zweiter 90-Minuten-Sieg für Aplerbeck werden.

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Für Schwarz wäre es nach dem 3:1 gegen Preußen Münster II und dem 1:0 über Schüren der dritte Pflichtspielsieg. Angesprochen auf den eigenen Spaßfaktor überkommt den Trainer ein Grinsen: „Ja, mir bereitet das richtig Freude. Ich habe eine tolle Chance erhalten und möchte sie nutzen. Und die Mannschaft hat während der Woche top gearbeitet“, was Schwarz dann auch wieder auf das Sonntagsspiel und zurück zum Personal kommen lässt.

Tim Schwarz weiß noch nicht, wie er aufstellt

„Ich weiß aber noch nicht, wie ich aufstelle. Die Jungs geben alles. Das sind schwierige Entscheidungen.“ Eine davon könnte bekanntlich Stojan betreffen.

Der Trainer macht seine Aufstellung von verschiedenen Faktoren abhängig. Zwei heißen Gegner und Platz. „Rheine ist eine enorm robuste Mannschaft. Und deren Rasen ist so tief wie unser im Waldstadion. Ich muss mir nochmal Gedanken machen.“

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Schwarz aber sagt auch, dass er es lieber so hat: „Es ist doch schöner, die Auswahl aus sehr motivierten und guten Spielern zu haben. Ich freue mich einfach auf Sonntag.“ Besonders im Falle Stojan könnte es sein, dass die Schwarz-Freude ansteckend ist.

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