TuS Bövinghausen verpflichtet nächsten Oberliga-Spieler: „Wir haben aktuell den geringsten Etat“

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Der Fußball-Landesligist TuS Bövinghausen lässt nicht locker und verpflichtet den vierten Spieler für die Rückrunde. Auch diesmal hat der Vorsitzende Ajan Dzaferoski in der Oberliga zugeschlagen.

Dortmund

, 27.11.2019, 15:44 Uhr / Lesedauer: 1 min

Schon vor Wochen hat Dzaferoski ganz offensiv angekündigt, dass er für die Rückrunde den Kader qualitativ aufstocken wird. Von sechs Neuzugängen war damals die Sprache. Am Mittwoch hat er schon den vierten Neuen präsentiert.

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Dzaferoski revidiert auch seine Aussage. „Wir brauchen im Winter nicht sechs, sondern acht oder zehn Zugänge“, sagt Dzaferoski, „ansonsten fallen wir ins Mittelmaß zurück“. Aktuell rangiert der Aufsteiger auf Platz vier, mit neun Punkten Rückstand auf den Tabellenführer Wacker Obercastrop.

Wie finanziert der Klub diese Mannschaft?

Aber wie finanziert der Klub die hochkarätigen Zugänge? „Nein, hier stehen keine Goldtöpfe“, sagt Dzaferoski, „ich würde sogar hebaupten, dass wir aktuell den geringsten Etat der Liga haben“. Da kommen einige Konkurrenten bestimmt jetzt ins Schmunzeln. „Uns fehlen zwölf Spieler im Vergleich zum Saisonbeginn. Dieses Budget der Spieler ist offen und davon holen wir uns jetzt neue Spieler“, sagt der Boss.

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Bekommen die verletzten Spieler denn ihr Geld nicht weiter? „Wir haben da die Absprache, dass die Spieler, die lange ausfallen, auch kein Gehalt bekommen. Von den zehn Spielern, die wir haben, haben wir fünf einen Job besorgt. Deshalb müssen wir als Verein aktuell nur fünf Spieler bezahlen“, rechnet Dzaferoski vor.

Maurice Haar verstärkt die Abwehr

Ab dem 1. Januar steht dann Maurice Haar neu auf der Gehaltsliste. Der Stammspieler des Oberligisten Westfalia Herne wechselt nach dem Jahresabschluss nach Bövinghausen. Haar kommt auf 67 Oberliga-Spiele. Stand auch siebenmal in der Regionalliga auf dem Platz. „Maurice wird uns richtig weiterbringen“, sagt Dzaferoski.

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Zuvor hatte er Sören Gerlach (Hordel), Philipp Rößler (Westfalia Herne) und den Brasilianer Rodrigo Coelho Confettura verpflichtet. Haar war nicht der letzte Neuzugang, verspricht Dzaferoski. In der Rückrunde wird mit dem TuS Bövinghausen im Kampf um den Westfalenliga-Aufstieg zu rechnen sein, sollte der Abstand nach ganz oben nicht zu groß sein. „Ich halte es sogar für realistisch, zwölf Punkte aufzuholen“, sagt Dzaferoski.

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