Wahnsinn: kein Elfmeterschießen, aber fünf Elfer

Fußball

Der SV Dorsten-Hardt konnte am Dienstagabend endlich sein Testspiel gegen den SC Hassel bestreiten. Im Kreispokal lieferten sich der TSV Raesfeld und Blau-Weiß Wulfen ein Elfmeterduell ohne Elfmeterschießen.

Dorsten, Raesfeld

, 25.08.2020, 21:51 Uhr / Lesedauer: 2 min
Fußball an Eckfahne

Zwei reizvolle artien bestritten die heimischen Fußballer am Dienstagabend. © Guido Bludau

Kreispokal Männer, 1. Runde

TSV Raesfeld - BW Wulfen 3:5

Elfmeterschießen? Das gab es in Raesfeld nicht. Aber fünf der acht Treffer fielen trotzdem per Strafstoß. Kurios.

Das erste Tor fiel noch aus dem Spiel heraus. Nico Genieser brachte die Gäste nach acht Minuten in Führung. Kurz darauf baute Pascal Makowski diese per Foulelfmeter auf 2:0 aus (15.). Lange freuen konnten sich die Blau-Weißen aber nicht, auch der TSV bekam früh einen Foulelfmeter zugesprochen und Christoph Platzek traf in Minute 18 zum 2:1. Doch Sebastian Gabor stellte den Zwei-Tor-Abstand schnell wieder her (23.).

Nach dem Seitenwechsel holte Gabor dann den nächsten Penalty heraus. Diesmal durfte Harun Arik vollstrecken. Nach 77 Minuten hieß es 4:1 für Wulfen, fünf Minuten später dann gar 5:1. Denn diesmal war Harun Arik von den Beinen geholt worden und Julian Rosario verwandelte ebenso sicher wie seine Vorgänger (82.).

Der Drops schien gelutscht. Doch dann sah Wulfens Trainer Daniel Schikora den Schlendrian einziehen. Zweimal patzte die Wulfener Hintermannschaft, und nach den Toren von David Ronau (83.) und Stephan Flück (86., natürlich Elfmeter) wurde es sogar fast noch einmal spannend.

Testspiel Männer

SV Hardt - SC Hassel 1:3

“Endlich wieder spielen“, atmete der Hardter Trainer Martin Stroetzel nach der tagelangen Corona-Zwangspause seines Teams auf. Was er am Dienstagabend auf dem Platz sah, wollte ihm allerdings weniger gefallen.

In der ersten Halbzeit erspielten sich die Hardter gegen die auf Konter lauernden Gäste ein deutliches Übergewicht. „Da haben wir es versäumt, den Gegner abzuschießen. Dazu haben wir vorne noch nicht die Qualität“, meinte Martin Stroetzel. Die Chancen dazu waren da.

So dauerte es bis zur 48. Minute, ehe Cedric Vennemann die Gastgeber verdient in Führung brachte. Doch danach machten die Hardter den Gast aus Hassel selber stark. „Wir haben quasi bei allen drei Toren Pate gestanden“, ärgerte sich Stroetzel über teils dicke Fehler, die in der 60., 75. und 80. Minute bestraft wurden. „Das war grob fahrlässig“, so der Hardter Trainer,

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