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Verheißungsvoller Start

Schwimmen

In der ersten Folge ihres Blogs beschreibt Heanette Dietrich ihre Ankunft und die ersten Tage des kennenlernes an der St. Bonaventure University.

BUFFALO

28.09.2010 / Lesedauer: 3 min

Obwohl der Jetlag und die sechs Stunden Zeitunterschied mir doch sehr zu schaffen machten, musste ich in den ersten Tagen viele Sachen erledigen: Bankkonto eröffnen, tausende Formulare ausfüllen, einkaufen, den Campus erkunden, das Zimmer einrichten und natürlich auch ein bisschen schwimmen. Aber alles hat Spaß gemacht und ich hab mich hier von Anfang an wohlgefühlt. Meine Zimmerpartnerin Whitney habe ich auch schon direkt kennen gelernt und auch wir haben uns vom ersten Augenblick an gut verstanden. Am letzten Augustwochenende waren dann auch die letzten Studenten am Campus angekommen und die ersten Partys konnten steigen... Zunächst haben wir aber erstmal unsere ganze Schwimm-Mannschaft kennen gelernt. Insgesamt sind wir 15 Schwimmerinnen und das Männerteam ist etwas größer. Aber auch hier wurde ich sofort willkommen geheißen und habe bereits jetzt viele neue Freunde gefunden.

Am 30. August ging dann auch schon die Uni los und ich war zunächst ein wenig geschockt. Nicht weil der Unterricht zu schwer ist oder weil mir das ganze Englisch zu schaffen macht, sondern weil der Berg von Hausaufgaben riesig war. Für das eine Fach 40 Seiten lesen, für das andere 60, dann noch ein Essay, ein Journal und ein Batzen Matheaufgaben – und das bereits in der ersten Uniwoche. Ich kam also recht schnell zu dem Entschluss, dass ich in einer Woche College mehr Hausaufgaben gemacht habe als in 13 Jahren Schule. Aber daran muss ich mich wohl gewöhnen. Aber alles hat Spaß gemacht und bereits in der ersten Woche habe ich viele neue Freunde gefunden.

Die zweite Woche fing dann gleich Montag morgen um 5.45 Uhr mit zwei Stunden Trockentraining an, das Spuren hinterließ. Muskelkater ohne Ende und Müdigkeit, die sich bis zum Ende der Woche durchzog, aber von nichts kommt nichts! Die Uni wurde auch nicht weniger stressig, aber es wurde angenehmer, weil ich immer mehr Leute kannte und alle „The German“ kennen. Ja, so werde ich hier tatsächlich manchmal genannt oder auch nur „Germany“. Aber das ist schon okay und manchmal auch ganz nützlich. Sobald ich was nicht verstehe, führe ich dieses Argument an und schon wird mir alles nochmal erklärt. Nun geht auch die zweite Woche zu Ende und ich fühle mich hier im fernen Amerika schon sehr zu Hause. Ich bin mir sicher, dass die nächsten vier Jahre die schönsten und spannendsten meines Lebens werden. Mit viel Spaß aber auch vielen schweren und anstrengenden Stunden.“

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