„Unter diesem Druck fühle ich mich nicht wohl“: Kritik am Geschäft

dzBasketball

Die BG Dorsten freut sich über einen Neuzugang, der bereits in der vergangenen Saison im Team von Trainer Franjo Lukenda spielte.

von Niklas Berkel

Dorsten

, 17.10.2019, 16:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ein überraschender Neuzugang saß beim Spiel der Regionalliga-Basketballer der BG Dorsten gegen die Hertener Löwen auf der Bank der Dorstener. „Für beide Parteien hatte es nicht funktioniert und so entschied er sich zur Rückkehr“, sagt BG-Trainer Franjo Lukenda.

Arbnor Voca spielte bereits in der vergangenen Saison bei der BG Dorsten, entschied sich dann aber für einen Wechsel zu den Grevenbroich Elephants. Doch bereits nach wenigen Monaten trennten sich die Wege von Voca und den Elephants. „Es ist so: Basketball ist ein reines Geschäft“, sagt Voca. „Du unterschreibst einen Vertrag und bist verpflichtet, deine Leistung zu bringen. Doch unter diesem Druck fühle ich mich nicht wohl“, sagt der 2,03 Meter große Center.

Innerhalb von 15 Minuten war alles klar

Bei der BG Dorsten sei das anders. „In Dorsten spielst du ohne Druck. Das lässt mich klarer im Kopf werden und so spiele ich besser“, erklärt Voca. Als er den Vertrag bei den Elephants auflöste, hatte er mehrere Möglichkeiten. „Aber mit einigen bei der BG war ich immer in Konktakt“, sagt er. „Dann ging das alles ganz schnell.“ Das bestätigt auch BG-Trainer Lukenda: „Als wir hörten, dass Arbnor wieder auf dem Markt ist, brauchte die ganze Geschichte 15 Minuten, dann war das durch“, sagt er.

Was Voca an Dorsten schätzt? „Bei der BG gehen die Jungs auch mal privat raus. Zumindest war das in der vergangenen Saison so“, erklärt er. Er denkt, dass das immer noch so ist. „So entsteht ein starkes Bündnis in der Mannschaft. Du kommst an einen Punkt, an dem jeder für jeden alles gibt.“

Voca muss sich nun quälen

Weil Voca bei den Elephants nicht so zum Einsatz kam, wie erhofft, fehlt ihm derzeit noch die Fitness, meint sein Trainer Lukenda. „Da hat er noch einiges aufzuarbeiten.“ Das weiß auch der neue Alte. „Am Montag musste ich erstmal fünf Runden um einen Basketballplatz innerhalb von je 20 Sekunden rennen“, sagt Voca. Er wisse aber, dass sich die Quälerei lohne. Und sagt: „Wer fit sein will, muss nur zu Franjo gehen und wird auch fit.“

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