Ungewöhnlicher Triathlon in Lembeck

Gelungene Premiere

Schießen, Schwimmen und Laufen – so sieht ein Triathlon in Lembeck aus. Bei der Premiere des ungewöhnlichen Wettkampfs hatten alle Teilnehmer eine Menge Spaß.

LEMBECK

16.05.2017, 17:27 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ungewöhnlicher Triathlon in Lembeck

Bei allen Teilnehmern des ungewöhnlichen Triathlons stand der Spaß im Vordergrund.

Der erste Triathlon in Lembeck im Rahmen der 1000-Jahr-Feier der Gemeinde hat am Samstag eine gelungene Premiere gefeiert. Das sonnige Wetter und die einmalige Zusammenstellung des Wettkampfs aus Schießen, Schwimmen und Laufen lockten zahlreiche Teilnehmer und Zuschauer zur Schwimmhalle. Bei allen Beteiligten stand jedoch der Spaß im Vordergrund.

Die drei ausrichtenden Vereine – der Schieß-Sport-Club, der Schwimmverein und die Leichtathleten – hatten sich den Mix ausgedacht und versucht, einen fairen Wettkampf für alle zu gestalten. Denn für sie galt, wie für die allermeisten Teilnehmer, dass sie zwar eine der drei Disziplinen kannten, den anderen jedoch sehr unerfahren gegenüber standen. Diese Skepsis legte sich mit Beginn des Wettkampfs sehr schnell und wich dem Spaß und Ehrgeiz.

Strafsekunden

Für alle hieß es zunächst, aus zehn Metern Entfernung mit einem Luftgewehr auf kleine Ziele zu schießen. Jeder Fehlschuss kostete zehn Sekunden Strafe. Acht Schützen trafen alle zehn Plättchen: Marit Baukholt, Agnes Vadder, Nils Lattasch, Tim Schürmann, Jürgen Jüttermann, Andreas Berger, Jan Speikamp und Ludger Elvermann.

Anschließend wechselten alle Teilnehmer ins Schwimmbad, um Strecken zwischen 100 und 200 Metern zu schwimmen. Hier waren über 100 Meter Hanna Hülsken und Jens Niepmann die schnellsten Starter. Über 200 Meter waren Antonia Alfes und Christoph Zameitat nicht zu schlagen.

Verfolgungsrennen

Abschließend ging es zum Lauf, der nach dem Prinzip eines Verfolgungsrennens gestartet wurde. Der bis dahin Führende ging als Erster in den Lauf. Alle weiteren Starter folgten je nach Platzierung mit einem kleinen zeitlichen Abstand. Der Zieleinlauf bestimmte die Endplatzierung im Triathlon. Es war ein Wettkampf, der die Zuschauer mitriss.

In der Wertungsgruppe U13 bis U15, in der 1200 Meter zu laufen waren, siegten Jonathan Gaedeke (U13), Jan Herzfeld (U14), Hanna Hülsken (U15) und Steffen Mohnhaupt (U15). Die Jugendlichen der Altersklassen U16 bis U18 legten 2800 Meter zurück. Hier setzten sich Leonie Balgar und Jan Jüttermann souverän durch.

Im Erwachsenenbereich mit einer Laufstrecke von 4200 Metern gab es zwei Wertungsklassen. In der U40 setzten sich Anne Gördes und Jan Speikamp durch, in der Ü40 siegten Heidi Lienemann und Jürgen Kötting.

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