Trainerbitte führt Dorstener zur Weltcup-Premiere

Rudern

Bei der dritten Weltcup-Regatta der Saison gehen von Freitag bis Sonntag in Rotterdam vier Dorstener ins Rennen. Drei sind regelmäßig dabei, einer ist ein Überraschungsgast.

Dorsten

, 11.07.2019, 13:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trainerbitte führt Dorstener zur Weltcup-Premiere

Hendrik Winkel vom RV Dorsten feiert in Rotterdam an diesem Wochenende seine Weltcup-Premiere. © Privat

Neben den „Arrivierten“ Jason Osborne, Christopher Reinhardt und Timo Piontek darf auch U23-Ruderer Hendrik Winkel in den Niederlanden erstmals Weltcup-Luft schnuppern. Das war Teil des „Deals“, den die Trainer des Leichten U23-Doppelvierers mit dem Deutschen Ruderverband (DRV) nach den Deutschen Meisterschaften getroffen hatten. Weil das Boot mit Winkel und Ruderern aus Würzburg und Rheinfelden dort Deutscher Meister geworden war, der DRV für die Weltmeisterschaft in den USA aber ein anderes Boot aus Hamburg favorisiert hatte, wollte der Verband zunächst aus beiden Besatzungen eine gemeinsame neue formieren. Dagegen sprachen sich aber der Dorstener Sebastian Schmelzer und seine Trainerkollegen aus Würzburg und Rheinfelden aus.

Junges Team mit Perspektive

Sie wollten ihre Ruderer zusammenhalten, um sie auf lange Sicht behutsam aufzubauen. Deshalb schlugen sie dem DRV vor, das Hamburger Boot zur WM zu schicken und Winkel und Co. bei der EM starten zu lassen. Der Verband stimmte dem zu und ließ sich auch auf die Bitte der Vereinstrainer ein, ihre Schützlinge zur Vorbereitung auf weitere internationale Einsätze beim Weltcup in Rotterdam starten zu lassen.

Dort geht es für die Youngster natürlich nur darum, gegen die Männer-Konkurrenz Erfahrung zu sammeln. Die Perspektive ist zunächst auf die EM Anfang September in Ioannina/Griechenland gerichtet, zielt aber vor allem auch auf die folgenden Jahre, denn Winkel und Co. stehen noch ganz am Anfang ihrer U23-Laufbahn.

Zwei Favoriten

Unter ganz anderen Vorzeichen gehen da schon Jason Osborne und Christopher Reinhardt ins Rennen. Im Leichten Doppelzweier und im Deutschland-Achter gehören sie in Rotterdam erneut zu den Favoriten. Timo Piontek komplettiert am Wochenende im Doppelvierer das Dorstener Quartett.

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