Achillessehnenriss und Platzverweis - Schermbeck und Altendorf haben ein Torwartproblem

dzFussball

Bei dem einen ist es eine Verletzung, beim anderen ein Platzverweis. Doch ein Torwartproblem haben sowohl der SV Schermbeck als auch der SV Altendorf-Ulfkotte.

Schermbeck, Altendorf-Ulfkotte

, 29.10.2019, 13:58 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die ersten Befürchtungen haben sich leider bestätigt: Torwart Tim Krückemeier hat sich beim Spiel des SV Schermbeck II am vergangenen Sonntag in Gahlen einen Achillessehnenriss zugezogen.

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Für den 27-Jährigen ist die Saison damit zu Ende. Nach der für kommenden Dienstag angesetzten Operation wird er voraussichtlich sieben Monate pausieren müssen. Hart für Krückemeier, aber auch hart für den SV Schermbeck. Denn der hat nun ein Torwartproblem.

Achillessehnenriss und Platzverweis - Schermbeck und Altendorf haben ein Torwartproblem

Tim Krückemeier spielte am Sonntag in der Schermbecker Zweiten, um Spielpraxis zu sammeln. Dabei zog er sich einen Achillessehnenriss zu und fällt nun für den Rest der Saison aus. © Joachim Lücke

„Es ist bitter für Tim“, erklärte Sleiman Salha, Trainer der zweiten Mannschaft des SVS am Dienstag im Gespräch mit unserer Redaktion: „Thomas Falkowski hatte als Trainer der Ersten am Sonntag ganz kurzfristig entschieden, dass er Gabriel Iordache als Ersatzmann mit zum Oberligaspiel nach Meinerzhagen nehmen wollte, damit Tim bei uns in der Zweiten Spielpraxis sammelt. Und dann passiert so was.“

SVS II hat nun nur noch einen Keeper

Iordache ist damit der nächste Akteur, den die Zweite erst einmal ans Oberliga-Team verliert. Im Kreisliga-Kader bliebe damit mit Justin Woeste nur noch ein einziger Torwart übrig.

„Zu wenig“, wie Sleiman Salha energisch feststellt: „Für zwei Mannschaften brauchst du vier Torhüter. So wie es vergangene Saison war. Dann kann es funktionieren.“ Sleiman weiß aber, dass er mit dieser Ansicht beim SVS nicht alleine steht: „Der Verein ist in dieser Sache aktiv. Im Winter wird da was passieren. Entweder bei der Ersten oder der Zweiten.“

Jansen kann es sich nicht erklären

In Altendorf drückt die Verantworttlichen unterdessen der Schuh ebenfalls auf der Torwart-Position - allerdings wegen eines Platzverweises.

Erklären konnte er es sich hinterher selbst nicht. „Ich weiß nicht, wie es passiert ist, aber er hatte mich schon das ganze Spiel über provoziert“, sagte Altendorfs Keeper Mathias Jansen nach dem Spiel bei Adler Weseke. Nachdem der Weseker Jens Wellermann ihn im Strafraum gefoult hatte, hatte Jansen Wellermann in der 58. Minute umgestoßen. Rot von Schiedsrichter Dieter Schewe war die logische Folge und beschert Jansen nun eine 14-tägige Sperre bis zum 11. November.

Kreuz betrieb Video-Studium

Die Sorgenfalten seines Trainers Thomas Kreuz werden dadurch nicht weniger. Ersatzmann Tobias May, der in Weseke ins kalte Wasser springen musste, ist noch jung und laboriert zudem noch an einer Daumenverletzung. „Ich vertraue Tobi, aber das mit der Verletzung hat man in einigen Szenen schon gesehen“, meinte der Altendorfer Trainer, der sich den 5:4-Sieg seines Teams am Sonntagabend noch einmal in der Video-Aufzeichnung ansah.

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