Der SV Schermbeck ist noch weit von der Normalität entfernt

dzFußball

Die Oberliga-Mannschaft des SV Schermbeck hat am Donnerstag wie geplant das Training wieder aufgenommen. Vom Normalzustand ist die Mannschaft von Trainer Sleiman Salha aber noch weit entfernt.

Schermbeck

, 11.09.2020, 14:46 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Wir waren zu zehnt“, berichtete Salha am Freitag im Gespräch mit unserer Redaktion. Nach und nach sollen nun in den nächsten Tagen die anderen Spieler dazustoßen, wenn ihre Quarantäne abläuft.

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„Man hat aber deutlich gesehen, was alles abfällt, wenn man mal zehn Tage nichts machen kann“, erklärte der Trainer. Nach nur 70 Trainingsminuten hätten seine Spieler bereits Probleme gehabt. „Deshalb wird es für uns auch brutal hart werden“, sagte Salha, „nicht nur, den Rückstand aufzuholen, sondern auch das anstehende Programm durchzustehen.“ Vom 15. bis 27. September muss der SVS in der Oberliga und im Kreispokal vier Spiele bestreiten. Und danach ist angesichts der zwei angefallenen Nachholspiele und der weiteren Pokalaufgaben keine Besserung in Sicht.

„Immerhin darf ich selbst endlich wieder auf den Platz“, freut sich Salha. Am Sonntag will er selber die SpVg. Vreden, den übernächsten Gegner in der Liga, beobachten, ein anderes Mitglied aus dem Trainerstab werde Westfalia Rhynern unter die Lupe nehmen. „Ennepetal, unseren ersten Gegner, haben wir bereits mehrmals beobachtet.“

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