SV Schermbeck punktet bei den Preußen

dzFussball

Der SV Schermbeck hat am Sonntag einen Punkt aus Münster mitgebracht. Mit dem 1:1 beim Preußen-Nachwuchs war Trainer Thomas Falkowski zufrieden, sah aber einige Vorteile bei seinem Team.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 16.02.2020, 19:26 Uhr / Lesedauer: 2 min

Oberliga Westfalen

Preußen Münster II - SV Schermbeck

1:1 (1:1)

Auf dem Nebenplatz des Preußen-Stadions blies ein teilweise sehr heftiger Wind. Der Schermbecker Trainer sah dadurch aber keinen Vorteil oder Nachteil: „Wir haben in der ersten Halbzeit mit dem Wind im Rücken gespielt, Münster in der zweiten. Das hat zwar zu einigen ungewollten Pässen geführt, aber damit mussten wir leben. Ein normales Fußballspiel sieht aber anders aus.“

Der Trainer hatte sein Team etwas kompakter aufgestellt. Mit dem 4-3-3-System mit drei Sechsern stellte er die Münsteraner auch vor einige Probleme.

Frühe erste Chance

Die Gäste hatten schon früh die erste Chance. In der fünften Minuten erreichte ein verlängerter Einwurf Malte Grumann, dessen Schuss aber vom Torwart abgewehrt wurde. Wenig später kratzte ein Münsteraner Abwehrspieler einen Volley-Schuss von Michael Smykacz von der Linie.

Die Münsteraner Führung fiel aus dem Nichts. Kilian Niewerth verlor einen Pressschlag und daraus entwickelte sich der Konter, der zum 1:0 durch Nicolai Remberg führte (13.).

Münster versuchte, den SVS durch Fouls zu stoppen. Der Schiedsrichter schob dem aber mit drei gelben Karten in sechs Minuten einen Riegel vor. Prompt fiel auch der Ausgleich durchMalte Grumann, der einen von Dominik Milaszewski verlängerten Einwurf einschoss (23.).

Nach dem Seitenwechsel beruhigte sich das Geschehen, und die Zuschauer sahen eine meist ausgeglichene Partie, in der der SV Schermbeck weiterhin die besseren Torchancen hatte. Michael Smykacz zog bei seinem Punktspiel-Debüt für den SVS aus 16 Metern ab und verpasste das Münsteraner Tor nur sehr knapp.

In der 72. Minute brachte Smykacz den Ball nach einer Flanke Dominik Milaszewskis per Seitfallzieher auf den Preußen-Kasten. Falkowski schwärmte: „Das hat Michael toll gemacht, aber die Parade des Münsteraner Keepers Marian Prinz war Weltklasse.“ Die Preußen kamen nur noch einmal halbwegs gefährlich vor das Schermbecker Tor, trafen fünf Minuten vor dem Ende aber nur das Außennetz.

SVS: Drobe, Mule-Ewald, Niehoff (Kevin Rudolph), Zugcic, Milaszewski, Malte Grumann (80. Habitz), Steinrötter, Turan (76. Özkara), Patrick Rudolph, Smykacz (86. Hanemann), Niewerth.

Tore: 1:0 Remberg (13.), 1:1 Malte Grumann (23.)

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