Zwei Langzeitverletzte feiern beim SV Schermbeck ihr Comeback

dzFussball

Das Lazarett des SV Schermbeck lichtet sich. Nach demTest auf Schalke erzählten Maik Habitz und Bilal Özkara, wie es ihnen geht.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 22.01.2020, 13:07 Uhr / Lesedauer: 2 min

Verletzungen und Ausfälle sind in der Hinrunde der Oberliga beim SV Schermbeck an der Tagesordnung gewesen. Zwei, die es besonders schwer erwischt hatte, waren Bilal Özkara und Maik Habitz. Am Dienstagabend bestritten sie auf Schalke ihr zweites Testspiel.

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Für Maik Habitz war es eine Rückkehr an die Stätte, an der er sich noch vor dem Saisonstart einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. „Daran habe ich während des gesamten Spiels aber keinen Gedanken verschwendet, sondern frei aufgespielt“, sagt Habitz. Er habe aber während des Spiels auch so viel damit zu tun, die Abwehr zu organisieren, dass er sich keine anderen Gedanken leisten könne.

Der Verteidiger weiß ohnehin, wie es ist, nach einer langen Auszeit zurückzukehren, denn schon in der Rückserie der Saison 17/18 musste er lange mit einer Schambeinverletzung aussetzen: „Das sind wohl mit die schwersten Verletzungen die ein Sportler bekommen kann.“

Özkara erwischte es gleich doppelt

Den 20-jährigen Bilal Özkara hat es in dieser Saison zweimal erwischt. Im Westfalenpokalspiel bei YEG Hassel zog er sich einen Bänderriss zu. Nach der Genesung hat er zweimal trainiert, wurde gegen gegen Wiedenbrück eingewechselt, und dann riss ein Innenband im Knie. Doch auch der Angreifer kann die Verletzungen ausblenden: „Ich habe mich in Hassel bei einem Pressball verletzt. Die kommen aber fast in jedem Spiel vor. Da muss man durchziehen. Wenn ich mich davor fürchte, käme schnell die nächste Verletzung.“

Özkara braucht im Sturm noch andere Voraussetzungen als Habitz in der Abwehr. Er weiß auch, dass er noch Zeit braucht, um richtig fit zu werden: „Ich habe Krafttraining gemacht und bekam auch Einzel-Einheiten. So richtig fit wird man aber nur im Mannschaftstraining.“

Mental voll da

Im Test auf Schalke waram Dienstag deutlich zu merken, dass Maik Habitz und Bilal Özkara mental wieder voll auf der Höhe sind. Habitz ging keinem Zweikampf aus dem Weg, und auch Özkara sorgte einige Male für Alarm auf den Außenbahnen. Trainer Thomas Falkowski hat somit zwei Optionen mehr für die Rückrunde.

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Die beiden Rückkehrer haben sich auch einiges vorgenommen. „Wir stehen auf dem sechsten Platz, obwohl wir in der Vorrunde so viele Verletzte hatten. Da ist noch einiges möglich,“ sagen beide übereinstimmend. Mit der vollen Besetzung sei auch noch ein anderes Ziel zu erreichen: „Wir wollen im Westfalenpokal ins Finale kommen und das auch am besten auch noch gewinnen.“

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