SV Hardts Trainer Martin Stroetzel kommt schnell wieder – „Gott sei Dank“

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Martin Stroetzel fehlte krankheitsbedingt dem Landesligisten SV Hardt gegen Westfalia Kinderhaus. Ihn vertrat sein Co-Trainer Tunahan Terzi. Im Interview spricht Terzi über seinen „Chef“.

von Niklas Berkel

Hardt

, 14.10.2019, 19:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Tunahan Terzi vertrat am Sonntag den Trainer des Fußball-Landesligisten SV Dorsten-Hardt, Martin Stroetzel, an der Seitenlinie. Im Interview spricht der Hardter Co-Trainer über sein Gefühl, das er hatte, als er zum ersten Mal als hauptverantwortlicher Trainer an der Seitenlinie stand. Außerdem sagt er, warum er glücklich ist, dass Stroetzel schnell zurückkehrt und warum er ein guter Lehrer ist.

Sie standen das erste Mal als hauptverantwortlicher Trainer an der Seitenlinie. Was war das für ein Gefühl?

Es war ein tolles Gefühl. Ich war ein bisschen aufgeregt, aber es war schön. Das war eine tolle Erfahrung. Ich hatte das Gefühl, direkt gut angekommen zu sein bei den Spielern. Auch die Trainingswoche war gut. Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht, wie der Hauptteil des Trainings aussehen sollte, die Jungs haben mir auch super geholfen. Alles lief super. Ein bisschen bitter war nur, dass ich zum Einstieg einen so starken Gegner wie Westfalia Kinderhaus hatte.

Wie lange werden Sie Martin Stroetzel vertreten?

Martin kommt, Gott sei Dank, bereits am Dienstag zurück. Wir brauchen Martin. Von daher rücke ich wieder ins zweite Glied.

SV Hardts Trainer Martin Stroetzel kommt schnell wieder – „Gott sei Dank“

Tunahan Terzi vertrat Martin Stroetzel. © Ralf Pieper

Das hört sich gut an. Auch wir freuen uns, dass es Martin Stroetzel wieder besser geht. Sie sagen, die Hardt braucht ihn. Warum?

Martin ist ein alter Hase. Er war jahrelang beim SV Schermbeck und hat eine Menge Erfahrung. Ein Verein, der Martin Stroetzel als Trainer hat, der kann sich mehr als glücklich schätzen.

Was zeichnet Stroetzel aus?

Er ist ein Mensch, der sehr direkt ist. Er sagt immer, was er denkt. Dazu ist er sehr diszipliniert und ehrgeizig, aber menschlich auch sehr umgänglich. Er ist in meinen Augen einfach ein sehr, sehr guter Trainer − fachlich wie menschlich.

Sie haben lange beim TuS Gahlen II in der Kreisliga B gespielt. Wie kam es dazu, dass Sie nun Co-Trainer in der Landesliga wurden?

Martin und ich sind privat befreundet. Er fragte mich vor der Saison, weil er einen Co-Trainer suchte, ob ich ihm nicht helfen wolle. Ich selber durfte leider keinen Sport mehr machen. Dann hat er mir das Angebot gemacht. Und was ich sagen kann, ist, dass ich keinen besseren Lehrer als Trainer haben könnte.

Das bedeutet auch, Sie haben Ambitionen, auch mal selber eine Mannschaft zu trainieren?

Erst einmal wollen Martin und ich auf der Hardt zusammenarbeiten. Ich bin ja noch ganz am Anfang und will noch viel lernen. Aber irgendwann möchte ich auch mal selber als Trainer an der Seitenlinie stehen. Vielleicht ja auch bei meinem alten Verein, falls da ein Angebot kommen sollte. Es wäre schön, aber es ist bis dahin auch noch eine sehr lange Zeit.

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