Strock will mit Gahlen nicht zittern

GAHLEN Martin Strock hat beim Fußball-Bezirksligisten TuS Gahlen ein schweres Amt übernommen: „Nach fünf Jahren Andreas Kotter abzulösen, ist kein leichtes Ding, denn er hat hier eine sehr gute Leistung abgeliefert.“

13.07.2008, 15:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neu in Gahlen: Trainer Martin Strock (li.) und etliche Spieler.

Neu in Gahlen: Trainer Martin Strock (li.) und etliche Spieler.

Strock, der zuletzt bei der Eintracht Coesfeld als Cotrainer tätig war, muss gleich zum Saisonauftakt einige bittere Pillen schlucken. Der Ausfall von Hendrik Wiersch (Kreuzbandriss) war keine Neuigkeit, doch die Gahlener müssen auf zwei weitere Spieler verzichten. Sowohl Christian Ruhnau als auch Kay Verstegge haben sich aus privaten Gründen eine halbjährige Auszeit genommen. Strock hofft, dass die beiden aber dann wieder zum Kader stoßen.

Da war es schon dringend notwendig, dass die Gahlener auch für Neuzugänge gesorgt haben. Vom Landesligisten Eintracht Gelsenkrcrhen hat der TuS Misel Zec geholt. Mathias Schwark und Selam Khodre kommen vom Ligagefährten SV Zweckel. Mit Arek Piekorz von YEG Hassel haben die Gahlener einen weiteren Torwart im Kader. Aus der zweiten Mannschaften haben sich Carsten Steinkamp und Simon Strzemsky für die Bezirksliga-Elf empfohlen.

Martin Strock hat sich als Ziel gesetzt, Zitterpartien wie in den letzten Jahren zu vermeiden. Da haben die Gahlener immer ordentliche Hinrunden gespielt, sich aber in der Rückrunde in Abstiegsgefahr gebracht: „Es wäre schön, mal am 25. Spieltag schon wieder für die Bezirksliga planen zu können.“

Strock hat auch schon feste Vorstellungen, wer den Bezirksliga-Titel holen wird: „Der SV Zweckel hat sich dermaßen verstärkt, dass es keinen anderen Meister geben kann.“

Auch die zweite Mannschaft hat am Sonntag auf der Lippesportanlage mit dem Training begonnen. Trainer Alexander Müller hat eine eine sehr junge Mannschaft, in die er gleich acht A-Jugendliche integrieren muss. Als Aufsteiger ist sein Ziel natürlich erst einmal der Klassenerhalt. Das werde aber schwierig genug, sagt er: „Die B-Liga wird in diesem Jahr sehr stark, denn wir treffen auf etliche Erstmannschaften. Je eher wir 40 Punkte haben, desto besser

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