Sportschützen planen Fernduelle

Sportschiessen

Ein Winter ohne Wettkampf? Dieses Schicksal drohte den Luftpistolenschützen aus Raesfeld nach Absage der Bundesliga-Saison. Jetzt keimt Hoffnung, dass sie sich doch noch mit anderen messen können.

Raesfeld

von Martin Ilgen

, 14.11.2020, 11:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sprtschützen Raesfeld, Jan Brückner

So nah wie bei einem „normalen“ Wettkampf dürfen die Raesfelder Luftpistolenschützen ihren Gegnern natürlich nicht kommen. © Joachim Lücke

Anfang des Jahres, bei der Endrunde um die Deutsche Team-Meisterschaft mit der Luftpistole, hatte die Bundesliga-Mannschaft der Sportschützen Raesfeld als DM-Vierter den größten Erfolg der Vereinsgeschichte gefeiert. Doch dann kam Corona und das große Wirrwarr. Zunächst wollte der Deutschen Schützenbund seine Erstligisten ab Mitte Oktober auf die Reise durch die neue Saison schicken, winkte dann jedoch kurzfristig ab.

Nun aber gibt es zumindest eine kleine Hoffnung, dass sich die Raesfelder Präzisonsschützen doch noch in dieser Saison mit qualitativ hochwertiger Konkurrenz messen können. Denn man hält an den Planungen fest, einen interessanten Vergleichswettkampf auszutragen. Natürlich in Fernduellen. „Die erste Mannschaft plant nach wie vor, im Dezember und auch im Januar diese Wettkämpfe durchzuführen“, so Raesfelds Team-Manager Rolf Klinger, der natürlich weiß, dass ein Okay von oberster Stelle dafür die Grundvoraussetzung ist.

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Sieben Teams aus der 1. Bundesliga und drei Zweitligisten haben ihre Teilnahme daran zugesagt. Mit diesen zehn gemeldeten Klubs wären die geplanten Durchgänge also paarig. Ein Konjunktiv, der in diesen Zeiten und in diesem Fall vor allem zum Leidwesen der nun schon seit über acht Monaten wettkampflosen Raesfelder Luftpistolen-Schützen zum Standard gehört.

Auch die zweite Mannschaft hofft noch

Auch die zweite Raesfelder Mannschaft, die jetzt normalerweise in der 2. Bundesliga-Nord unterwegs wäre, hatte sich auf lückenfüllende Duelle mit gleichklassigen Klubs gefreut. Bereits im November wollte man sich einem Cup-Wettbewerb mit drei weiteren Mannschaften aus der Nordstaffel stellen. Zunächst sollte den SV St. Hubertus Klein-Welzheim in Raesfeld seine Visitenkarte abgeben. Die neue Corona-Schutzverordnung pfiff jedoch die Südhessen nun zurück. Aber auch bezüglich dieser Wettkämpfe hegen die Sportschützen noch Hoffnung, dass sie nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben sind – in den Dezember oder Januar.

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