Spaßfußball in Hervest

HERVEST Der Fußball in Hervest soll wieder Spaß machen! Unter diesem Motto hat der neue Trainer Edi Cierpisz am Sonntagmorgen seinen neuen Kader auf dem Ellerbruch zur ersten Trainingseinheit begrüßt.

06.07.2008, 14:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eddi Cierpisz (oben M.) will den Spaß zurück an den Ellerbruch bringen.

Eddi Cierpisz (oben M.) will den Spaß zurück an den Ellerbruch bringen.

Cierpisz, der seit 1992 bei SuS beheimatet ist und in den letzten Jahren die Reserve trainiert hat, hat mit Thomas Homann und Allessandro Roccaro zwei Co-Trainer an der Seite, deren Fußball-Herz ebenfalls für Hervest schlägt. Das Trio nimmt den Platz von Dieter Götz ein, der in der Sommerpause nach einem Gespräch mit dem Vorstand seinen Stuhl geräumt hat.

Zwei Mal haben die Hervester nun schon vergeblich einen Anlauf unternommen, wieder aus der B-Kreisliga in die A-Liga zurückzukehren. Der dritte soll nun funktionieren, sagt Cierpisz: „Unser Fußball wird attraktiver und offensiver!“ Allerdings werden die Hervester dabei auf die Dienste ihres Torjägers Michael Pröpper verzichten müssen, der sich ganz auf die Jugendkoordination konzentrieren will. Doch Cierpisz vertraut da ganz seinem Kader, der sich fast nur aus Hervestern zusammensetzt.

Viele A-Jugendliche

Neu im Team sind neben vielen A-Jugendlichen noch Marco Aguilar, der vom VfL Reken gekommen ist. Sinan Shabani hat vorher bei RW Dorsten im Mittelfeld gespielt. Das Hervester Tor wird in der nächsten Saison Daniel Giera hüten, der in der letzten Spielzeit in der Bezirksliga bei Preußen Hochlarmark zwischen den Pfosten stand.

Auf einen Favoriten will sich Cierpisz nicht wirklich festlegen: „Klar ist, dass wir aufgrund der letzten Saison dazu gehören.“ Die Konkurrenten werden sich im Lauf der Saison schon früh genug herauskristallisieren.

Stadtmeisterschaft

Den ersten Auftritt haben die Hervester am Dienstag, 15. Juli, wenn im ersten Qualifikationsspiel zur Stadtmeisterschaftsendrunde der Bezirksliga-Aufsteiger BW Wulfen zu Gast. Sollte den Hervestern eine Überraschung gelingen, hieße zwei Tage später der Gegner SV Altendorf. Auch im Pokal hat die Elf vom Ellerbruch mit dem Landesliga-Absteiger Disteln einen schweren Gegner vor der Brust.

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