So will Frank Frye mit RW Deuten die Landesliga halten

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RW Deutens Trainer Frank Frye spricht nach dem Landesliga-Aufstieg über die Schlüssel zum Erfolg, die Stärken und Schwächen seiner Elf und erklärt, was er sich kommende Saison erhofft.

von Niklas Berkel

Deuten

, 05.06.2019, 13:02 Uhr / Lesedauer: 2 min

Frank Frye, hätten Sie vor der Saison erwartet, dass am Ende der Aufstieg herausspringen könnte?

Nein, im Vorfeld hätte ich das eher nicht erwartet. Klar, dass wir eine gute Rolle spielen können, dachte ich schon, aber dass wir um Platz eins mitspielen oder Zweiter am Ende werden, nicht.

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Was waren die Schlüssel für die gute Saison?

Unsere sehr talentierten Spieler. Wir haben viel Talent – und das noch nicht einmal ausgeschöpft. Vieles ist deshalb auch noch verbesserungswürdig. Gerade unsere spielerische Entwicklung in dieser Saison hat mir aber sehr imponiert und war ein Schlüssel zum Erfolg. Wir haben viele Tore geschossen und ein gutes Kombinationsspiel aufgezogen.

Kommt für Sie der Aufstieg mit dieser jungen Mannschaft zu früh?

Wir müssen uns in der Arbeit gegen den Ball verbessern. In der Landesliga wird physicher und körperbetonter gespielt, darauf müssen wir uns einstellen, aber wir nehmen die Herausforderung an. Dass die Landesliga zu früh kommt, würde ich nicht sagen. Ein fader Beigeschmack bleibt, dass wir nicht als Meister aufgestiegen sind, sondern nur, weil Coesfeld nicht aufsteigen wollte. Aber im Grunde ist das egal, wir nehmen die Chance an, eine Liga höher zu spielen, und wollen so gut wie möglich abscheiden.

Sie sprechen das Spiel gegen den Ball an: Im ersten Landesliga-Jahr von RW Deuten hatten Sie eine Mannschaft, die es gewohnt war, mit dem Ball zu agieren, die dann aber viel gegen den Ball arbeiten musste. Geben Sie kommende Saison ihrer Mannschaft mehr mit auf den Weg, ihren Spielstil durchzudrücken?

Das ist eine Frage, die immer nach dem Gegner beantwortet werden muss. Wenn ich mir die Mannschaften aus dem oberen Drittel angucke, wird es schwierig, die Spiele mit dem Ball zu kontrollieren. Da brauchen wir auf jeden Fall eine bessere Arbeit gegen den Ball und werden dann auch daran arbeiten.

Woran wird Ihre Mannschaft ansonsten arbeiten müssen, um den Klassenerhalt zu erreichen?

Das A und O ist der Trainingsbetrieb. Wir brauchen ein wettkampfbasierteres Training. Wir haben die Kadergröße erhöht, dadurch erhoffe ich mir einen erhöhten Konkurrenzkampf. Mehr Zug und Wille sind immens wichtig, um die Spannung hochzuhalten. Wenn wir das aber schaffen, bin ich zuversichtlich.

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