So bunt wird es beim Dorstener Citylauf

2. Dorstener Citylauf

Dass beim Dorstener Altstadtfest buntes Treiben herrscht, ist nichts Neues. Die zweite Auflage des Citylaufs sorgt am 1. Juni aber für eine farbige Premiere.

16.05.2019, 17:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
So bunt wird es beim Dorstener Citylauf

Bei den großen Color Runs wie hier in Bangkok werfen die Teilnehmer ausgelassen mit Farbpulver um sich. Beim Dorstener Citylauf geht es etwas gesitteter zu. © picture alliance / dpa

Ein Colour-Run sollte es sein. Und er sollte einen guten Zweck erfüllen. Das stand für die Mitglieder der Dorstener young caritas schnell fest, als es darum ging, eine Aktion zur Feier des 50-jährigen Bestehens des Dorstener Caritasverbandes zu organisieren.

Die findet im September statt, doch von diesem Termin rückte die young caritas schnell ab, denn den optimalen Rahmen fürs erste farbenfrohe Laufspektakel in der Lippestadt bietet das Altstadtfest Anfang Juni.

„Wir haben nach möglichen Partnern gesucht und sind dabei schnell auf die Fachschaft Leichtathletik des Stadtsportverbandes und den Citylauf gestoßen“, berichtete David Kolossa von young caritas am Donnerstag beim Pressetermin zum Solilauf „Do it colorful!“, der am 1. Juni (Samstag) um 17.10 Uhr zwischen Raser- und Genießerlauf gestartet wird.

Im Start- und Zielbereich am Platz der deutschen Einheit können die Teilnehmer des Laufs ihre − nach Möglichkeit weißen − Laufshirts selbst mit Schwämmen betupfen oder mit Sprühflaschen färben. Die Farben dazu stehen schon bereit, und die ersten Eigenversuche hat Vera Kassenböhmer von young caritas bereits gemacht. „Vielleicht gibt‘s unterwegs auch noch eine weitere Farbstation“, erklärte Nesli Keven vom Organisationsteam. Das und der Einsatz von Heliumballons, die die Teilnehmer am Ende des Laufs fliegen lassen, befindet sich aber noch im Planungsstadium. Fest steht allerdings, dass das Pflaster ohne Einfärbung davon kommen soll und das Startgeld von 8 Euro der Kinder- und Jugendhilfe zugute kommt.

Ursprünge in Indien

Veranstalter nutzten FestDie so genannten Colour-Runs gehen auf das indische Frühlingsfest Holi zurück, bei dem sich die Feiernden gegenseitig mit gefärbtem Wasser und Puder besprengen. Seit einigen Jahren wird dieser Aspekt bei Musikfestivals und Laufveranstaltungen kommerziell genutzt. Der Amerikaner Travis Snyder veranstaltete 2012 in Phoenix/Arizona den ersten Color Run mit 6000 Teilnehmern. Noch im selben Jahr fanden in den USA über 50 weitere Läufe mit über 600.000 Teilnehmern statt. 2013 brachte Snyder die Color Runs dann auch nach Europa und Asien. Beim „echten“ Color Run erhält jeder Teilnehmer ein weißes T-Shirt und Stirnband. Die Läufer durchqueren in Abständen von einem Kilometer sogenannte „Color Zones“, die einer bestimmten Farbe zugeordnet sind. Dort werden sie von Helfern mit der jeweiligen Farbe beworfen. Neben dem Color Run gibt es auch den Run of Colours oder den Color Obstacle Rush jeweils über 5 km.
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