Schermbeck steht vor einem heißen Ausflug an die Ems

dzFußball

Beim SV Schermbeck ist die Personallage vor dem vierten Spieltag angespannt, beim SV Dorsten-Hardt haben sich die Reihen dagegen allmählich wieder gefüllt.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck, Dorsten

, 31.08.2019, 20:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Oberliga Westfalen

FC Eintracht Rheine - SV Schermbeck

So. 15 Uhr, BA.rena 1, Bentlager Weg 40, 48431 Rheine.

Noch vor wenigen Wochen hat sich Thomas Falkowski über seinen großen Kader gefreut. Vor dem Spiel in Rheine wird nun deutlich, wie wichtig diese großzügige Planung war.

Am Freitagmorgen wusste der Trainer von elf gesunden Feldspielern und zwei gesunden Torhütern: „Aus der langen Verletztenliste könnten es vielleicht noch zwei schaffen.“ Im Pokalspiel beim BVH Dorsten haben sich Dominik Goebel und Mel Gerner Muskelverletzungen zugezogen und ihr Einsatz ist somit mehr als fraglich. Falkowski weiß: „Das ist eine Folge der harten Vorbereitung und der vielen englischen Wochen.“ Damit ist in der Tat immer noch zu rechnen, doch die Schermbecker hat es momentan wirklich hart getroffen, da einige Leistungsträger wirklich sehr lange ausfallen.

SVS-Trainer Falkowski hat aber noch nie gejammert und konzentriert sich jetzt lieber auf das schwere Spiel in Rheine und welche Möglichkeiten er noch hat. Da fällt auf, dass die Defensive noch ziemlich komplett einsatzbereit ist. Nach drei Pflichtspielen ohne Gegentor gibt es somit einen grundsätzlichen Plan, wie der SVS einen Punkt aus Rheine mitbringen könnte.

Die Kaderqualität ist in dieser Saison ohnehin sehr hoch, dass es auch im Spiel nach vorne funktionieren könnte. Allerdings wird eine Startelf auf dem Feld stehen, die so noch nicht zusammengespielt hat.

Die Eintracht Rheine hat bislang gegen starke Gegner vier Punkte gesammelt. Das neu zusammengestellte Team traf dabei siebenmal ins gegnerische Tor. Es wird also für den SV Schermbeck ein heißer Ausflug an die Ems.

Landesliga 4

BSV Roxel - SV Hardt

So. 15 Uhr, SA Tilbecker Straße 34, 48161 Münster.

Trotz der bisherigen drei Niederlagen geht Hardts Trainer Martin Stroetzel gut gelaunt in die Auswärtspartie. Der Grund ist die bisherige Trainingswoche: „Es sind die meisten Spieler wieder aus dem Urlaub zurück, und ich kann endlich so arbeiten, wieich es möchte,“ erklärt Stroetzel. Bislang mussten gerade die jungen Kicker auf Positionen spielen, die sie gar nicht kannten. Stroetzel sagt: „Dann kommen so Spiele wie in die letzten beiden heraus. Nun kann ich meine Spielidee vermitteln und gehe davon aus, dass sie umgesetzt wird.“ Mit Tim Heitbreder, Alex Brefort und Christopher Seiffert fehlen zwar drei wichtige Spieler, aber so kurz war die Ausfallliste bislang noch nie.

In Roxel treffen die Hardter auf eine sehr effizient spielende Mannschaft, die sich mit fünf Toren auf den zweiten Platz gespielt hat. Stroetzel weiß: „Roxel ist immer ein heißes Pflaster. Aber nun bin ich auch mal in der Lage, von der Bank zu reagieren, wenn etwas schief läuft.“

TuS Wiescherhöfen -RW Deuten

So. 15 Uhr, SA Wielandstr. 41, 59077 Hamm.

Im Duell der Aufsteiger steht keine der beiden Mannschaften unter Druck. Deuten hat mit einem Sieg und zwei Unentschieden schon fünf Punkte gesammelt, Wiescherhöfen hat mit vier Punkten auch keinen schlechten Start erwischt. Die Hammer haben in der letzten Woche mit 3:0 beim SV Dorsten-Hardt gewonnen und wollen nun mit einem Heimsieg nachlegen.

RW Deuten spielt aber bislang eine sehr überzeugende Saison. Das 2:2 gegen Gemen hat gezeigt, dass die Frye-Elf mehr als reif für die Landesliga ist. Sowohl spielerisch als auch konditionell, denn gegen die Borkener mussten die Deutener bei sengender Hitze 60 Minuten in Unterzahl spielen.

Eugen Fell, der wegen einer gelb-roten Karte vom Feld musste, wird auch in Wiescherhöfen zusehen müssen. Auch wenn noch einige Langzeitverletzte fehlen, ist der Deutener Kader aber groß genug.

Es wird sehr wichtig sein, dass die Deutener am Sonntag ihre Chancen besser nutzen. Für die beiden Treffer gegen Gemen brauchten die Rot-Weißen rund acht gute Einschussmöglichkeiten. Mit einer höheren Quote kann auch beim TuS ein Unentschieden oder mehr gelingen.

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