Schermbeck fehlt in Wiedenbrück ein wichtiger Spieler

Fussball

In der Oberliga muss der SV Schermbeck bei Regionalliga-Absteiger SC Wiedenbrück auf einen wichtigen Spieler verzichten. In der Landesliga ist diesmal nur der SV Rot-Weiß Deuten im Einsatz.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck, Deuten

, 28.09.2019, 04:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Schermbeck fehlt in Wiedenbrück ein wichtiger Spieler

Patrick Rudolph (l.) sah gegen Kaan-Marienborn die Rote Karte und wird dem SV Schermbeck noch zwei Meisterschaftsspiele fehlen. © Ralf Pieper

Oberliga Westfalen

SC Wiedenbrück - SV Schermbeck

So. 15 Uhr, Jahnstadion, Rietberger Str. 29, 33378 Rheda-Wiedenbrück.

Beide Mannschaften haben zwar zwölf Punkte und das gleiche Torverhältnis, doch der Schermbecker Trainer schätzt Wiedenbrück sehr hoch ein: „Der SC wird unter den besten vier Mannschaften stehen. Nach dem mauen Auftakt hat Wiedenbrück mit dem 2:0 in Siegen gezeigt, dass es in der Liga angekommen ist.“

Falkowskis Aussage, dass der Druck bei den Gastgebern liegt, ist nicht zu widerlegen, denn auf dem SVS lastet nicht der geringste Druck. Mit zwölf Punkten nach sieben Spielen haben die Schermbecker fünf mehr als zum gleichen Zeitpunkt im letzten Jahr. Ein schönes Polster, wenn man bedenkt, dass nach Wiedenbrück der ASC Dortmund nach Schermbeck kommt.

Patrick Rudolph für drei Spiele gesperrt

In diesen beiden Begegnungen wird Patrick Rudolph nach seiner Roten Karte gegen Kaan-Marienborn fehlen. Er ist für drei Spiele gesperrt worden, das erste war die Pokalbegegnung in Hüls. Zudem fällt Mel Gerner mit einer Zerrung aus.

Die Schermbecker haben in dieser Woche Zweikämpfe trainiert, denn auch gegen Wiedenbrück kann der SVS nur durch mannschaftliche Geschlossenheit und ein intensives Zweikampfverhalten etwas holen. Die Gastgeber verfügen über einen spielstarken Kader mit einigen Top-Kickern. Vor allem Viktor Maier und Aday Ercan sind immer für ein Tor gut. Seit vier Spielen sind die Wiedenbrücker nunmehr ungeschlagen, auch wenn die Abwehr mit zwölf Gegentoren nicht immer sattelfest ist.

Der SVS hat aber schon gegen Kaan-Marienborn gezeigt, dass er in er Lage ist, auch spielstarke Mannschaften zu bezwingen. Sollte am Sonntag ein Punkt herausspringen, wäre das schon ein Erfolg.

Landesliga 4

RW Deuten - SG Borken

So. 15 Uhr, SA Am Bahndamm, Weseler Str. 327.

Sieben der bisherigen neun Punkte haben die Rot-Weißen am heimischen Bahndamm eingefahren. Das ist ein gutes Omen für die Partie gegen die stark besetzten Borkener.

Die Stärke der Gäste liegt vor allem im Abwehrbereich. Mit nur neun Gegentoren in sieben Spielen stellen die Borkener die viertbeste Abwehr der Liga. Dafür hapert es aber im Sturm. Borken hat nur sieben Tore geschossen, das ist durchschnittlich eines pro Spiel.

Bone schoss sechs von sieben SG-Toren

Das kann besonders dann nicht reichen, wenn man gegen eine Mannschaft antritt, die schon doppelt so viele Tore geschossen hat. Kurios ist dabei, dass Borkens Stürmer Bastian Bone sechs der sieben Tore geschossen hat und damit auf dem dritten Platz der Landesliga-Torjägerliste steht. Auf ihn werden die Verteidiger Kevin Lachs, Dennis Hubert und ihre Nebenleute ein besonderes Auge werfen müssen.

Die Gäste gehören zu dem großen Feld von fünf Teams, das den Deutenern mit acht Punkten direkt im Nacken sitzt. Wenn alles ganz schief läuft, könnten die Deutener bei einer Niederlage etliche Plätze absacken und sogar in die Nähe der Abstiegsränge kommen, zumal die Mannschaft von Frank Frye in der kommenden Woche spielfrei hat und nicht punkten kann. Das zeigt, wie ausgeglichen die Landesliga in diesem Jahr wieder ist.

Der SV Dorsten-Hardt hat an diesem Wochenende wegen des Rückzugs des SC Münster 08 spielfrei.

Lesen Sie jetzt