Arminia Bielefelds Pokaltraum endet

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Die Hervesterin Sarah Grünheid hat mit Zweitligist Arminia Bielefeld den ganz großen Coup im DFB-Pokal verpasst.

Hervest

, 10.06.2020, 19:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Halbfinale gegen Titelverteidiger VfL Wolfsburg unterlagen Grünheid und Co. am Mittwoch mit 0:5 (0:2).

Der 29-Jährigen, die ihre Karriere einst bei SuS Hervest-Dorsten begann, war die Enttäuschung nach dem Ausscheiden deutlich anzuhören. „Wir haben es anders als vielleicht 99 Prozent der anderen Mannschaften gemacht und uns nicht mit zwei Fünferketten hinten rein gestellt“, sah sie ihr Team erhobenen Hauptes vom Feld gehen: „Vielleicht kommt das ja noch, das wir stolz auf unsere Leistung sein können.“

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Doch an der Gefühlslage kurz nach dem Spiel änderte das wenig: „Es ist genauso enttäuschend wie jede andere Niederlage“, sagte Grünheid.

Im Viertelfinale war die Stürmerin gegen den SC Sand mit einem lupenreinen Hattrick noch Spielerin des Tages gewesen. „Doch das heute gegen Wolfsburg war ein komplett anderes Spiel als gegen Sand“, meinte sei.

Zu selten seien Bälle bis in die Sitze durchgekommen. Der VfL Wolfsburg – seines Zeichens nicht nur aktueller Pokalverteidiger, sondern auch Deutscher Meister – dominierte deutlich. Zur Pause hieß es 2:0 (16., 39.) für den Favoriten, kurz nach der Pause beendete das 3:0 (54.) jegliche Hoffnungen der Bielefelderinnen auf eine mögliche Aufholjagd. In der Schlussphase erhöhte der VfL dann noch durch Tore in der 82. und 89. Minute und trifft im Finale nun auf die SGS Essen, die Bayer Leverkusen mit 3:1 (2:0) bezwang.

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