RW Deuten II stellt sich auf eine schwierige Kreisliga-B-Saison ein

dzFußball

Bis auf das letzte Vorbereitungsspiel spricht die Statistik eine gute Sprache bei der Reserve des Westfalenligisten RW Deuten. Ganz zufrieden ist der Trainer mit der Vorbereitung aber nicht.

Deuten

, 17.09.2020, 14:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Neben dem Oberligisten SV Schermbeck ist die Reserve von RW Deuten die letzte Dorstener Mannschaft, die in die Spielzeit 2020/21 startet. Nachdem das erste Ligaspiel gegen den SuS Polsum aufgrund zweier Corona-Verdachtsfälle beim SuS ausfiel und die Reserve am zweiten Spieltag spielfrei hatte, geht’s am Sonntag gegen den SV Lippramsdorf II. Der B-Kreisligist spielte eine bis auf das letzte Testspiel von den Ergebnissen her zufriedenstellende Vorbereitung. Zufrieden sind sie am Bahndamm dennoch nicht ganz.

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Vier Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen bedeuten auf dem Papier eine positive Bilanz. Was den Deutenern Freude bereitete, war, dass sie vor allem aus den Duellen gegen die vier Teams aus der Kreisliga B 1 RE ohne Niederlage blieben.

Einen Ausreißer gab es nur gegen Hünxe

Gegen Eintracht Erle (2:2) holte das Team ein Remis. Gegen den SC Reken III (3:0), den TSV Raesfeld II (3:0) und Eintracht Erle II (3:1) gewannen die Spieler von Trainer Robert Glombik souverän. Zudem gab es einen Sieg gegen Fortuna Bredeney II (4:1). Neben einem Remis gegen den SV Lembeck II (2:2) gesellten sich Niederlagen gegen BW Lavesum (1:2), TSG Dülmen (2:3) und gegen den STV Hünxe (1:5) dazu. Bis auf das letzte Spiel gegen Hünxe spricht die Statistik also eine recht eine positive Sprache.

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Zufrieden ist der Trainer deshalb aber noch nicht. „Die Vorbereitung verlief so, wie auch die letzten Jahre und wahrscheinlich auch die kommende Spielzeit verlaufen wird: Mit einer hohen Fluktuation beim Training und Spiel.“ Eine erste Elf konnte der Trainer deshalb nicht finden. Der 30-Mann-Kader spielt der Deutener Reserve zwar in die Karten, doch gerade in der starken Kreisliga B 2 RE, in der die Rot-Weißen seit zwei Jahren spielen, kann ein starker Stamm nicht schaden.

Liga sei stärker geworden

Die Liga sei zudem wieder einen Ticken stärker im Vergleich zur vergangenen Saison geworden, warnt Glombik sein Team. „Man sollte von der Mannschaft erwarten, dass sie auf die wichtigen Spiele ihre Prioritäten legt und um jeden Punkt kämpft.“ Das Ziel des Trainers ist es, dass sein Team nichts mit dem Abstieg zu tun hat. Die ersten Ergebnisse in der Liga verwirren Glombik. „Die Liga wird wieder sehr ausgeglichen sein.“ Viele Punkte dürfe man da nicht verschenken.

Über zwei externe Neuzugänge konnte sich RW Deuten II freuen. Mit Philipp Krauß und Marius Dreischhoff wechselten zwei erfahrene Spieler von Eintracht Erle an den Bahndamm. Mit ihrer Erfahrung sollen sie die Mannschaft stabilisieren.

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