Judy Reynolds wird in ihrer Heimat Irland geehrt – nun möchte sie bei Olympia angreifen

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Die in Dorsten lebende irische Reiterin Judy Reynolds gewann eine besondere Auszeichnung in ihrer Heimat. „Im vergangenen Jahr war es schwieriger, die Auszeichnung zu gewinnen“, sagt sie.

von Niklas Berkel

Dorsten

, 26.02.2020, 18:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Glückwunsch, Judy! Die in Dorsten lebende irische Dressurreiterin Judy Reynolds konnte sich über eine besondere Ehrung in ihrer Heimat freuen. Nun ist ihr großes Ziel Olympia in Tokio.

Die größte Pferdezeitung Irlands, „The Irish Field“, kürte Judy Reynolds zur besten irischen Dressureiterin 2019. „Das ist einfach toll“, sagt die 38-Jährige. Neu ist der Titel für sie aber nicht. Es ist ihre siebte Auszeichnung, die sechste in Serie. Trotzdem ist die Auszeichnung für sie für 2019 was ganz Besonderes.

„Alle irischen Dressurreiter waren im Jahr 2019 sehr erfolgreich unterwegs“, sagt Reynolds. „Deswegen ist das noch einmal eine Stufe höher zu bewerten. Ich bin total glücklich über diese Auszeichnung.“

Den Titel „Irlands Dressurreiterin des Jahres“ verdiente sich die Reiterin mit ihren Erfolgen mit der irischen Dressurmannschaft bei der FEI-Europameisterschaft in Rotterdamm. Mit ihrem Pferd „Vancouver K“ stellte sie in sechs Tagen drei neue internationale Rekordwerte für Irland auf: Grand Prix mit 76,351 Prozent, Grand Prix Special mit 78,252 Prozent und Grand-Prix-Kür zur Musik mit 85,598 Prozent.

Reynolds stellt weiteren irischen Rekord ein

Zusätzlich verbesserte sich Reynolds mit „Vancouver K“ in der FEI-Welt-Einzelwertung für Dressurteiter um drei Plätze. Sie rückte auf den zwölften Platz vor. Neben der irischen Reiterin Anna Merveldt, die 1993 ebenfalls Platz zwölf in dieser Rangliste innehielt, ist das die höchste Platzierung einer irischen Reiterin in der Geschichte des Landes.

Reynolds großes Ziel ist nun die Olympiade in Tokio im August dieses Jahres. Durch ihre starken Leistungen mit der irischen Dressurmannschaft in Rotterdam qualifizierte sich Irland zum ersten Mal für die olympische Dressurmannschaftsqualifikation. Das Team, das für Irland antreten wird, steht noch nicht fest. „Ich bin aber zuversichtlich“, sagt Reynolds, „dass ich dabei bin.“ Dort will sie die Qualifikation meistern. Ein Platz unter den ersten Zehn in der finalen Runde ist ihr Ziel.

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