Radsport: Das Schermbecker Regenrennen

SCHERMBECK Alexander Aeschbach hat das Schermbecker Regenrennen der "Sparkassen-Niederrhein-Tour" gewonnen. Den Sieg im Zeitfahren sicherte sich Vladi Riha, der nach dem Schermbecker Rennen auch die Gesamtführung des Niederrhein-Sparkassen-Giro übernimmt.

von Von Rüdiger Eggert

, 17.07.2008, 22:51 Uhr / Lesedauer: 2 min
<p>Nach zwei Einführungsrunden wurde das Ausscheidungsrennen der Profis gestartet. Eggert</p>

<p>Nach zwei Einführungsrunden wurde das Ausscheidungsrennen der Profis gestartet. Eggert</p>

Kurz vor Veranstaltungsbeginn bot die Schermbecker Mittelstraße ein trostloses Bild. Die Zuschauer drängten sich an den Bier- und Würstchenständen, trockene Plätze waren begehrt.   Schon bevor das erste Startzeichen gegeben wurde war klar, das Hauptrennen wird verkürzt und in ein Ausscheidungsfahren umgewandelt. Das Prominentenrennen wurde ersatzlos gestrichen und das Hobbyrennen um den "Großen Preis der kleinen Schlosserei Zens" verkürzt.

Regenreifen gegen Pfützen

Es standen Regenpfützen auf der Straße bevor Christoph von Kleinsorgen als Erster zum Zeitfahren startete. Viele Fahrer sind noch kurz vor dem Rennen auf Regenreifen gewechselt oder haben den Reifendruck reduziert, um eine größere Auflagefläche zu haben. Im Vergleich zum Vorjahr wurde natürlich langsamer gefahren. Doch Vladi Riha (Team SWB) fuhr allen davon und wurde Sieger des Zeitfahren.

Veranstalter Michael Zurhausen mahnte zur Vorsicht, dann starteten die Hobbyradsportler aus der Umgebung. Das Rennen wurde als Ausscheidungsrennen gefahren, pro Runde schieden jeweils die letzten beiden Fahrer aus.   Stephan Rokitta (RSC-Dorsten) positionierte sich gleich vorn im Feld - und blieb dort bis zum Ende. Er gewann den "Großen Preis der kleinen Schlosserei Zens" vor Robert Klisch und Klaus Elvermann (alle RSC-Dorsten).

Der Regen ließ ein wenig nach, doch der Kurs war immer noch nass. Anstatt 60 Runden entschloss sich der Veranstalter das Rennen auf 45 Runden zu kürzen und ebenfalls als Ausscheidungsrennen zu fahren. Nach zwei Einführungsrunden erfolgte der fliegende Start.Ohne Regen - Tempo an der Spitze   Der Regen wurde von Runde zu Runde weniger. Vorne im Feld wurde Tempo gemacht hinten zog das Fahrerfeld kurz vor der Ziellinie immer wieder an. Keiner wollte der Letzte sein. Zum Trost der Ausscheidenden gab es sogar einige Prämien für die Ausscheidenden.

Der Regen hatte aufgehört und André's-Disko versuchte Stimmung zu machen. Während André mit seinen Hits die Leute aufmunterte, sammelten Vladimir Riha und Bruno Risi fleißig Spurtprämien.   Die letzten fünf Fahrer hatten zum Schluss freie Bahn. Risi und Riha flogen raus. Kartsen Meyfarth, Alexander Aeschenbach und Myltan Wynants (Urguay), den keiner auf der Rechnung hatte, gingen in die letzte Runde. Den Spurt gewann Aeschbach vor Wynants und Meyfarth.

Lesen Sie jetzt