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Petrinum-Tribüne bleibt ein Problemfall

dzTeilweise nicht nutzbar

Die neuen Netze zum Abschirmen der Tribünnenelemente sind bereits angebracht. Die Nutzung der Mitteltribüne in der Sporthalle des Gymnasium Petrinum ist hingegen weiter ein Problem.

Dorsten

, 11.03.2019 / Lesedauer: 2 min

Am Wochenende blieb der vom TÜV beanstandete Mittelteil eingefahren. „Die Gefahr, dass die Tribüne zusammenbricht, sei zu groß, wurde uns gesagt“, erklärte Thomas Iwanowsky vom SV Dorsten-Hardt, der in der Halle die Hallenkreismeisterschaften der D- und A-Junioren ausrichtete.

Petrinum-Tribüne bleibt ein Problemfall

Beim Tanzturnier des SSV Rhade war die Tribüne Mitte Februar komplett ausgefahren. © Ralf Pieper

Ganz unproblematisch war der Verzicht auf die Sitzplätze für die Veranstalter nicht. „Gerade am Sonntag haben die zwölf teilnehmenden Mannschaften viele Besucher mitgebracht“, berichtete Iwanowsky. Um auf den verbleibenden zwei Tribünen-Elementen mehr Platz zu haben, ließen die Organisatoren die Spieler ihre Sporttaschen im freien Mittelteil der Tribüne deponieren. „Wenn die auch noch auf den offenen Tribünenteilen gestanden hätten, wäre es eng geworden“, meinte der Hardter Jugend-Geschäftsführer Stefan Gramberg. Die Stadt Dorsten hatte zunächst eine Fachfirma und Ende Januar den TÜV beauftragt, die Tribünenanlage der Petrinumhalle zu überprüfen. In seiner mündlichen Beurteilung hatte der TÜV kleinere Mängel an der Mitteltribüne festgehalten, die repariert werden müssten. Die Stadt hatte daraufhin empfohlen, dass „bei Veranstaltungen darum vorrangig die beiden äußeren Tribünen ausgefahren werden, die mittlere nur bei entsprechendem Publikumsandrang.“ Die Frage unserer Redaktion, ob der TÜV-Bericht mittlerweile schriftlich vorliege, blieb am Montag ungeklärt.

Zweimal zu, einmal auf

Bei der Hallenstadtmeisterschaft der Altliga-Fußballer war die Tribüne deshalb Anfang Februar eingefahren geblieben. Zwei Wochen später war sie dagegen beim Tanzturnier des SSV Rhade voll besetzt. Jetzt wurden wieder nur die beiden Außenteile genutzt. Die nächste Großveranstaltung naht allerdings schon: Am 23. März ist das Kampfsport-Team Assassin mit seiner Fighting Championship VI in der Petrinumhalle zu Gast. Tribünenplätze sollen dann im Vorverkauf 15 und an der Abendkasse 20 Euro kosten. Ausgerechnet auf den Mittelteil der Tribüne verzichten zu müssen wäre da höchst ärgerlich.

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