Nach fast drei Jahren und mit neuen Coaches: Dorsten Reapers starten den Spielbetrieb

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Ein in Dorsten prominenter Name ist seit kurzer Zeit neuer Headcoach der Dorsten Reapers. Nachdem der Verein lange darauf hingearbeitet hat, startet die Senioren-Mannschaft in der NRW-Liga.

von Niklas Berkel

Wulfen-Barkenberg

, 11.02.2020, 19:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Darauf haben wir lange hingearbeitet“, sagt Dirk Pech, Vorsitzender der Dorsten Reapers. Er meint nicht nur den bevorstehenden Ligastart, sondern auch die Verkündung zweier neuer Coaches. Einer von beiden ist ein prominenter Name in Dorsten.

Die Dorsten Reapers starten am 26. April in der NRW-Liga Ost. Da treffen sie auf die Iserlohn Titans, die Coesfeld Bills, die Elsen Knights, die Kachtenhausen White Hawks und die Minden Wolves. Große Namen sind das nicht. Noch nicht. Die Reapers wollen so schnell wie möglich aufsteigen. „In unserer ersten Saison sollen die neuen Headcoaches das Team erst einmal sorgenfrei durchbringen“, sagt der Vorsitzende Pech. „Im zweiten Jahr wollen wir schauen, vielleicht mal oben anzugreifen.“

Die Football-Ligen in NRW sind wie folgt aufgebaut: Auf die NRW-Liga folgt die Landesliga, darauf die Verbandsliga, die Oberliga und die Regionalliga. Die höchste deutsche America-Football-Liga ist die GFL, die German Football League.

Um das Team bestens auf den Spielbetrieb einzustellen, haben die Reapers zwei neue Trainer verpflichtet. Der eine Name ist in Dorsten kein Unbekannter. Markus Spangenberg ist Gründungsmitglied des ersten Dorstener Footballvereins, der Dorsten Braves. Die trainierte Spangenberg auch als Spielertrainer. Dazu kann der neue Headcoach viel Erfahrung vorweisen. Für die Assindia Cardinals spielte er in der 1. Liga, für die Dortmund Giants und die Düsseldorf Panthers in der 2. Liga. Außerdem wurde er mit den Germaniacs als Spieler Vize-Europameister. Auch als Trainer arbeitete er schon erfolgreich.

Spangenberg bringt einen Defense Coordinator mit

Ihm als Defense Headcoach, also Trainer für die Verteidigung, steht Jens Fay zur Verfügung. Fey spielte ebenfalls in der 1. Liga. Er war Teil der Essen Cardinals, der Duisburg Dockers, Bochum Miners und den Dortmund Giants. Als Trainer arbeitete Fey im Junioren- und Senioren-Bereich in Essen, Recklinghausen und Dortmund.

„Dass sich die beiden für uns entschieden haben, ist wie ein Sechser im Lotto“, sagt der Vorsitzende Pech. „Das sind ziemliche Kanonen, die wir da gewinnen konnten.“ Den neuen Trainern traut der Vorsitzende eine Menge zu: „Das Team kann noch nicht das leisten, was es leisten könnte. Die neuen Coaches werden das aber möglich machen.“

Genug Spieler sind da, aber die Reapers suchen noch ein paar

Derzeit besteht das Team der Reapers aus 42 Spielern. „Das sind endlich genug, um in eine Saison zu gehen“, sagt Pech. „Trotzdem hoffen wir noch bei einem Try-Out am 22. Februar (Anm. d. Red.; Samstag), dass noch einige dazu kommen“, erklärt Pech. Als Ideal für einen Kader im American Football gelten etwas mehr als 50 Spieler. Ein Football-Team besteht aus Offense, Defense und Special Team. Bei jedem Spielzug stehen elf Spieler pro Team auf dem Platz.

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