Metropol Baskets Ruhr verlieren – und gewinnen trotzdem etwas

dzBasketball: Jugend-Bundesliga

Das Bundesliga-Team Metropol Baskets Ruhr verlor aufgrund einer schwachen zweiten Halbzeit in Leverkusen – und hat doch gewonnen.

von Niklas Berkel

Dorsten, Wulfen

, 03.03.2019 / Lesedauer: 3 min

Die Metropol Baskets Ruhr um Alexander Winck, Semih Sehovic und Simon Landwehr vom BSV Wulfen und den Dorstener Felipe Galvez Braatz verloren gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen mit 80:97. In der Junioren-Basketball-Bundesliga NBBL bedeutet das für das Ruhrgebietsteam, dass Platz zwei in der Hauptrunde 2 der NBBL kaum mehr erreichbar ist. Leverkusen steht vor dem letzten Spieltag einen Sieg vor dem Ruhrgebietsteam. Verliert Leverkusen kommende Woche in Gießen und Metropol gewinnt, kann Platz zwei doch noch erreicht werden.

Denn der Platz wäre wichtig, weil er in der Best-of-three-Serie in den Playoffs Heimrecht im ersten und gegebenenfalls notwendigen dritten Spiel bedeutet. Die Ausfälle von Cotrainer Petar Topalski und den Stammspielern Eric Neusel, Philipp von Quenaudon und Alexander Winck erschwerten die Aufgabe in Leverkusen aber.

Das erste Viertel begann ausgeglichen. Beide Teams schenkten sich nichts. Das Fehlen der Stammspieler machte sich nicht großartig bemerkbar. Mit 24:24 ging es in die Viertelpause.

Im zweiten Viertel rissen die Metropol Baskets das Spiel mehr an sich. Bereits nach vier Minuten im zweiten Viertel führten die Gäste mit fünf Punkten. Mit einem 10:5-Lauf zogen sie auf 34:29 davon. Leverkusen ließ aber nicht locker und blieb dran. Mit 43:40 ging es aus Sicht des Ruhrgebietsteams in die Halbzeit.

Komplett eingebrochen

Danach brachen die Gäste aber ein: Bereits nach vier Minuten im dritten Viertel lagen die Metropol Baskets Ruhr mit 48:53 hinten. Und die Gastgeber ließen nicht locker. Weil die Gäste Schwächen im Scoring zeigten und Leverkusen gefühlt jeden Drei-Punkte-Versuch im Korb unterbrachte, stand es nach sieben Minuten im dritten Viertel 63:51 für die Gastgeber. In den letzten 150 Sekunden fingen sich die Gäste aber wieder − und verkürzten bis zum Ende des dritten Viertels auf 60:71.

Wer nun aber auf eine Aufholjagd im letzten Viertel hoffte, sah sich getäuscht. Bereits nach vier Minuten war das Spiel beim Stand von 64:81 aus Sicht der Gäste entschieden. Für Metropol ging es lediglich darum, nicht zu hoch zu verlieren. Das Hinspiel gegen Leverkusen gewannen sie mit 78:59. Eine Niederlage mit mehr als 20 Punkten Unterschied hätte bedeutet, dass Platz zwei gar nicht mehr zu erreichen gewesen wäre. Durch einen Korb in letzter Sekunde kam Metropol aber auf 80:97 ran und gewann so zumindest den direkten Vergleich.

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