Dorstener Trainer hofft auf weitere Steigerung bei der DM

Leichtathletik

Majtie Kolberg ist eine Woche vor der Hallen-DM auf einem guten Weg. In Luxemburg erzielte die vom Dorstener Leo Monz-Dietz trainierte 800-m-Spezialistin erneut eine persönliche Bestzeit.

Dorsten

, 15.02.2021, 12:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Majtie Kolberg, Dortmund Januar 2021

Majtie Kolberg (l.) möchte bei der Hallen-DM am kommenden Sonntag um Bronze mitlaufen. © Stephan Schuetze

Für die 21-Jährige von der LG Kreis Ahrweiler war das CMC Indoor Meeting in Luxemburg erst der zweite Hallenstart der Saison. Beim ersten hatte sie vor gut einer Woche in Erfurt mit 2:05,83 min bereits eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt, jetzt folgte in Luxemburg mit 2:04,46 min die nächste Steigerung.

Wie schon in Erfurt reichte das aber wieder nur zu einem fünften Platz. Ganz vorne entschied Christina Hering das Duell mit der Kenianerin Eglay Nalyanya in 2:03,17 min um drei Hundertstel für sich. Dahinter folgten die Belgierin Renée Eykens (2:03,61) und die Deutsche Katharina Trost (2:03,65).

Für die Titelkämpfe in der Dortmunder Körnig-Halle, bei denen es am kommenden Sonntag ohne Vorläufe gleich ins Finale gehen wird, sieht Leo Monz-Dietz denn auch Christina Hering von der LG Stadtwerke München als Topfavoritin an. „Für Platz eins oder zwei kommt ansonsten auch Tanja Spill infrage“, glaubt Monz-Dietz. Die Läuferin von der LAV Bayer Uerdingen/Dormagen sei vor allem auf den letzten Metern „sehr schnell“. Am Wochenende hatte Spill beim Meeting im belgischen Gent in 2:03,75 min den zweiten Platz belegt.

Hinter Christina Hering und Tanja Spill geht es um Bronze

Hinter Hering und Spill schätzt Leo Monz-Dietz das Rennen um die Plätze drei bis sechs als sehr offen ein: „Da gibt es sechs Kandidatinnen, die für Bronze infrage kommen.“ Und eine davon ist auch die seit vier Jahren von ihm trainierte Majtie Kolberg.

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„In Erfurt hatten wir eine 2:05, in Luxemburg war es eine 2:04. Es wäre schön, wenn bei der DM eine 2:03 käme“, ist der Dorstener Trainer vorsichtig optimistisch. Unter Druck sieht er seinen Schützling aber nicht: „Majtie ist bei der DM in Dortmund mit Abstand die Jüngste im Feld.“ Die 21-Jährige muss also keine Medaille holen, sie hat in den kommenden Jahren noch Zeit dazu. Aber schön wär‘s natürlich trotzdem.

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