Lembeck will die Favoriten ärgern

LEMBECK Mit einem außergewöhnlich großen Kader startet der SV Lembeck in die neue Saison. 27 Spieler stehen Trainer Jürgen Klatt zur Verfügung. Acht fehlten am Sonntag beim Trainingsauftakt urlaubs- oder arbeitsbedingt. Mit Jörgen Hennebach, der sich schon in der Jugendabteilung Verdienste erwarb, steht Klatt erstmalig ein Co-Trainer zur Verfügung.

06.07.2008, 15:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trainer Jürgen Klatt (o.re.) und sein Co Jörgen Hennebach (o.li.) begrüßten viele neue Gesichter.

Trainer Jürgen Klatt (o.re.) und sein Co Jörgen Hennebach (o.li.) begrüßten viele neue Gesichter.

Vor der ersten Übungseinheit wurden die zahlreichen neuen Spieler vorgestellt. Im Anschluss daran hielt der Trainer eine Ansprache und dann schickte er seine Truppe gleich in den Wald. Neun Kilometer Waldlauf läuteten harte Wochen ein. In dieser Woche bittet er seine Schützlinge noch drei Mal zum Training. Dann steht am Sonntag der erste Test auf dem Plan. Der A-Kreisligist Westfalia Buer, der in der vergangene Saison knapp den Aufstieg verpasste, gibt seine Visitenkarte am Hagen ab. Am darauf folgenden Donnerstag steht das erste Pflichtspiel auf dem Plan. Da will sich der SVL im Heimspiel gegen Eintracht Erle für die Endrunde der Stadtmeisterschaften beim SV Hardt qualifizieren.

Im Anschluss daran steht das Turnier um den Dankbar-Cup bei Viktoria Heiden auf dem Programm. Hier müssen sich die Lembecker mit Viktoria Heiden, Westfalia Reken und SV Burlo auseinandersetzen. Da kommt eine harte Woche auf den SV Lembeck zu, denn nach vier Abendspielen geht es nach eintägiger Pause am Sonntag um das Weiterkommen im DFB-Pokal. Gegner ist am Hagen der TSV Raesfeld.

Großer Konkurrenzkampf

Bis dahin will Jürgen Klatt seine Mannschaft fit haben. Er kann nahezu jede Position doppelt besetzen. Und von diesem Konkurrenzkampf verspricht er sich viel.

Klatts Saisonziel ist eine bessere Platzierung als in der abgelaufenen Saison. Mit einem Durchschnittsalter von 21,4 Jahren verfügt der SVL-Coach über eine ausgesprochen junge Truppe. Die langjährig gute Jugendarbeit des Vereins soll nun ihre Früchte tragen. Reif für ein Eingreifen in den Kampf um die Meisterschaft hält er die Mannschaft allerdings nicht. „Wir möchten die gesetzten Favoriten ärgern. Man muss davon ausgehen, dass die Youngster irgendwann wieder einen Einbruch haben. Da fehlt es noch an der Reife“, analysiert Klatt vorsichtig den zu erwartenden Saisonverlauf. Sicher ist er sich aber, dass die Lembecker Zuschauer guten Fußball sehen werden.

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