Dorstener Trainer ist trotz Bestzeit unzufrieden

Leichtathletik

Die Leichtathleten leiden unter der wegen Corona eingeschränkten Zahl an Wettkämpfen. Auch der Dorstener Trainer Leo Monz-Dietz hadert damit. Dabei lief seine Athletin jüngst neue Bestzeit.

Dorsten

, 05.02.2021, 13:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Majtie Kolberg und Leo Monz-Dietz

Majtie Kolberg und Trainer Leo Monz-Dietz bereiten sich auf den Start bei der Hallen-DM am 20. und 21. Februar in Dortmund vor. © Privat

Das Erfurt Indoor Meeting war auch für Mittelstrecklerin Majtie Kolberg der erste Wettkampf des Jahres. Über 800 m lief die 22-Jährige von der LG Kreis Ahrweiler, die vom Dorstener Leo Monz-Dietz trainiert wird, zwar mit 2:05,83 min neue persönliche Hallenbestzeit. Doch weder mit der Zeit noch mit dem fünften Platz waren Kolberg und Leo Monz-Dietz so recht zufrieden.

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„Wir hatten uns ein wenig mehr erhofft“, sagte der Trainer im Gespräch mit unserer Redaktion. Nicht zuletzt wohl wegen der guten Leistungen, die Kolberg zuletzt beim Trainingslager in München gezeigt hatte. Dort war ein Test über 4 x 400 m äußerst vielversprechend verlaufen.

Monz-Dietz sieht „aktives Rennen“

Leo Monz-Dietz sah in Erfurt „in der schwierigsten Phase zwischen 250 und 600 Metern ein sehr aktives Rennen“ seines Schützlings. Majtie Kolberg machte hier das Tempo, musste dann aber mit Tanja Spill (Bayer Uerdingen/Dormagen, 2:03,25 min), Katharina Trost (LG Stadtwerke München, 2:03,43), Christina Hering (LG Stadtwerke München, 2:03,86) und Caterina Granz (LG Nord Berlin, 2:04,81) noch vier Konkurrentinnen ziehen lassen.

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„Am Ende fehlte noch etwas“, erkannte der Dorstener Trainer und hatte auch eine Erklärung parat: „Es war halt der erste Wettkampf. Majtie bräuchte mehr. Die Konkurrenz hatte teilweise schon am Wochenende Wettkampfpraxis gesammelt.“

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Majtie Kolbergs nächste Station auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft in Dortmund ist nun ebenda am kommenden Sonntag ein 1500-m-Rennen, bei dem sie 1000 Meter lang Tempo für Katharina Trost und Caterina Granz machen soll.

Wiederum eine Woche später ist dann ein erneuter Start über 800 m im belgischen Gent geplant.

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