Laufen: Gürtler stürmt das Nebelhorn

LEMBECK Dramatische oder gar lebensgefährliche Situationen gab es beim Nebelhornlauf in Oberstdorf im Gegensatz zum vom Tod zweier Läufer überschatteten Zugspitzlauf nicht. Trotzdem war die Veranstaltung, an der Hans Gürtler von der Leichtathletikabteilung des SV Lembeck teilnahm, alles andere als ein einfacher Lauf.

von Von Jan-Henning Janowitz

, 23.07.2008, 18:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hans Gürtler auf dem diesigen Weg zum Gipfel des Nebelhorns.

Hans Gürtler auf dem diesigen Weg zum Gipfel des Nebelhorns.

Pech hatte Gürtler bei seiner finalen Vorbereitung, als er die letzte Gondel ins Tal um 16 Uhr verpasste: Bei einem Gefälle von 20 Prozent musste Hans Gürtler die 1100 Höhenmeter zu Fuß zurücklegen. „Das ging natürlich auf die Oberschenkel. Als ich am Start stand, zwickte es immer noch gewaltig“, blickt Gürtler zurück. Beim Nebelhornlauf selbst spürte er beim Anstieg die fallenden Temperaturen. Auf den letzten 250 Höhenmetern ging es über kleinere Schneefelder, die Schotterwege waren recht glatt, die Temperatur fiel auf 0° C und leichter Schneeregen setzte ein. Dramatisch wie beim Zugspitzlauf wurde es jedoch nicht. Nach 1:40 Std. lief er glücklich ins Ziel. „Im nächsten Jahr bin ich wieder dabei“, so Gürtler.

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