So sieht die BG Dorsten ihre Chancen bei den Hertener Löwen

dzBasketball

Die BG Dorsten startet mit einem prestigeträchtigen Vest-Derby in die neue Saison der 1. Regionalliga. Bei den Hertener Löwen sehen sich die Lukenda-Basketballer allerdings nur als Außenseiter.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 26.09.2020, 06:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

1. Regionalliga West

Hertener Löwen - BG Dorsten

Sa. 19.30 Uhr, SH Rosa-Parks-Gesamtschule, Fritz-Erler-Str. 2, 45701 Herten.

Der Kader der Dorstener ist um einen Spieler größer geworden. Tomasz Styranko, Coach der zweiten Herrenmannschaft, trainiert seit einigen Wochen mit dem Regionalliga-Team. Der Pole hat früher in der Oberliga in Bottrop gespielt und war auch danach in seiner Heimat aktiv. Lukenda sieht in ihm einen guten Ergänzungsspieler: „Tomasz weiß, wie Basketball funktioniert. Ob und wieviel Spielzeit er bekommt, wird man sehen.“

Jetzt lesen

In Herten wird die BG Dorsten weiter auf den verletzten Jonas Peters verzichten müssen, dessen Bänderriss aber gut heilt. Der Rest des Teams hat gut trainiert, sodass Lukenda einen vorsichtigen Optimismus versprüht: „Alle freuen sich, dass die Saison endlich beginnt und gehen mit viel Lust in diese Partie.“

Bei den Löwen hat es auf den Importpositionen ein Bäumchen-wechsel-dich-Spiel gegeben. Dijon Smith, seit drei Jahren eine feste Größe in Herten, hat keine Aufenthaltserlaubnis für Deutschland mehr, muss in die USA zurück. Daraufhin kündigten die Hertener ihrerseits den Vertrag des zweiten Imports Edijs Stiebrins, da ein kompletter Umbau notwendig war. Nun übernimmt Lavon Hightower die Position Smiths. Zudem hat man den Schweden Andrew Lundstöm geholt, der die Lücke unter dem Korb ausfüllen soll, die durch den Kreuzbandriss Jonah Bredts entstanden ist. Allerdings ist noch nicht klar, ob für die beiden Neulinge die Spielberechtigung rechtzeitig vorliegen wird.

“Auch ohne Importe stark“

Sollten die Löwen ohne ihre Imports spielen, würden die Chancen der Dorstener auf jeden Fall steigen. Doch Franjo Lukenda kennt auch die Tücken seines jungen Teams: „In der Vorbereitung gab es viele gute Spiele, aber auch einige nicht so gute. Die Kontinuität ist bei so einer Mannschaft nicht gewährleistet.“ Außerdem weiß der BG-Trainer, dass Herten auch ohne Imports stark genug ist: „Mit Mathias Perl, Luca Bambullis und Niklas Husmann ist auch so genügend Qualität vorhanden.“

Viel wird davon abhängen, ob Mark Gordon wieder zu so einem Gala-Auftritt fähig ist wie gegen die BG Hagen, als er 45 Punkte markierte. Das ist natürlich auch zu den Löwen durchgedrungen. Trainer Cedric Hüsken kündigte an, dass man Gordon im Eins-gegen-Eins beschäftigen und aus dem Spiel nehmen will.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt