Bei der Dorstener Stadtmeisterschaft hält es Gruppe B mit Kaiser Franz

dzFussball

Ausgeglichen besetzt ist die Vorrundengruppe B der Dorstener Hallenstadtmeisterschaft. Die Favoritensuche ist aber nicht nur deshalb schwierig. Denn die Trainer halten es mit Kaiser Franz.

Dorsten

, 07.01.2020, 14:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ambitionen auf den Stadtmeistertitel? Die sucht man in der Vorrundengruppe B vergebens. Die Trainer halten es eher mit Franz Beckenbauer Leitspruch „Schau’n mer mal“ und lassen das Wochenende einfach mal auf sich zukommen.

1. SC BW Wulfen

Auf dem Feld wären die Blau-Weißen klarer Favorit auf den Gruppensieg, doch in der Halle reißt Wulfen schon seit Jahren keine Bäume mehr aus. Wenn‘s hoch kommt, werden es die Wulfener auch auf maximal eine Trainingseinheit in der Halle bringen. Immerhin konnten sie aber schon beim Turnier in Reken Ende Dezember Spielpraxis sammeln.

„Wir wollen erfolgreicher sein als letztes Jahr“, sagt Trainer Daniel Schikora nach einem katastrophalen Auftritt in 2019. Einige Leistungsträger wie Danny Lützner oder Stanislav Ziegler werden aber definitiv fehlen.

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FC RW Dorsten

„In der Halle ist alles möglich, das hat das letzte Jahr gezeigt“, erklärt FC-Coach Dirk Cholewinski. Die Zwischenrunde wolle sein Team deshalb schon erreichen. Grundsätzlich sei er selbst aber „kein Freund der Halle“ und ist deshalb auch gar nicht allzu traurig, dass er selbst am Wochenende schon im Urlaub und nicht mit dabei sein wird.

Cholewinskis Hauptziel: keine Verletzungen.

SuS Hervest-Dorsten

„Wir lassen es auf uns zukommen und gucken, was passiert“, lautet die Marschroute von SuS-Trainer Alessandro Roccaro. Er hat seinen Spielern freigestellt, ob sie spielen wollen. Die Reaktionen waren unterschiedlich: „Torwart Flo Kalinowski war sofort dabei, meine Stürmer wollen dagegen nicht“, berichtet Roccaro, dessen Hauptaugenmerk aber eindeutig auf der Meisterschaft liegt.

„Ich hoffe, die Jungs haben sich das Gute für die Stadtmeisterschaft aufgehoben.
Arek Knura, Trainer des BVH Dorsten

BVH Dorsten

Den Auftritt beim Turnier in Reken hat Trainer Arek Knura in unguter Erinnerung: „Was ich da gesehen habe, war grausam. Ich hoffe, dass die Jungs sich das Gute für die Stadtmeisterschaft aufgehoben haben.“

Knuras Ziel ist auf jeden Fall das Erreichen der Zwischenrunde. „Aber Hauptsache“, so der Trainer, „dass sich keiner verletzt. Es soll Spaß machen.“ Wie in Reken und zuletzt in Coesfeld schickt Knura ein gemischtes Team aus Alt und Jung ins Rennen.

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