GW Barkenberg verliert gegen den SC Reken zum Ende hin deutlich

Fußball: Kreispokal, Halbfinale

Lange Zeit hielt der B-Kreisligist GW Barkenberg das Pokal-Halbfinale gegen den Bezirksligisten SC Reken offen. Doch als die Gastgeber nur noch zu acht waren, machte Reken es deutlich.

von Niklas Berkel

Wulfen-Barkenberg

, 11.04.2019 / Lesedauer: 3 min
GW Barkenberg verliert gegen den SC Reken zum Ende hin deutlich

Bis zu seinem Platzverweis (76.) machte Barkenbergs Agron Shpatollaj (l.) ein gutes Spiel. © Ralf Pieper

Trotz eines frühen Rückstands hielt der B-Kreisligist GW Barkenberg das Kreispokal-Halbfinale lange offen. Zum Ende hin machte der Favorit, Bezirksligist SC Reken, das Ergebnis aber deutlich. Zum Abpfiff standen lediglich acht Spieler bei Barkenberg auf dem Platz.

Kreispokal, Halbfinale

GW Barkenberg - SC Reken

0:5 (0:1)

„So ein Verhalten geht gar nicht“, ärgerte sich Barkenbergs Intermistrainer Kevin Singscheidt nach dem Abpfiff. Der Grund seines Ärgers: zwei Platzverweise gegen seine Elf. Beim Stand von lediglich 0:2 flog Agron Shpatollaj eine Viertelstunde vor dem Ende nach einer Beleidigung mit Rot vom Platz. Und weil sich Morice Niedick nach seiner Einwechslung (61.) zu oft übermotiviert in den Zweikämpfen zeigte, wunderte es auch nicht, dass er nach seiner zweiten Gelben Karte ebenfalls vom Platz musste (81.).

Retro-Taktik funktionierte

Und dabei sah es lang Zeit gar nicht mal so schlecht aus für die klassenniedrigeren Gastgeber. Um den Regionalliga-Erfahrenen Kadir Mutluer aus dem Spiel zu nehmen, nahm Barkenbergs Swen Coralic ihn über die gesamte erste Halbzeit in Manndeckung. Und bis auf das 0:1, das Mutluer erzielte (7.), funktionierte die Retro-Taktik auch. Viel fiel den Gästen nicht ein. Stattdessen hatte Barkenberg durch Ken Kirchhoff und Dennis Okanla Chancen auf den Ausgleich. Reken wurde nur noch einmal durch zwei Freistöße in der ersten Halbzeit gefährlich. Das eine Mal scheiterte Mutluer knapp, als der Ball am Pfosten vorbei flog. Das andere Mal parierte GWB-Torwart Dominik Hannemann nach einer kurz ausgeführten Variante glänzend.

Auch Patrick Sadowski musste runter

Nach der Pause knüpfte Barkenberg daran an, was in der ersten Halbzeit gut funktionierte. Arjan Arifaj hatte per Volleyschuss die Chance auf den Ausgleich, verzog aber knapp. Doch dann standen die Gastgeber einmal hinten offen. Einen Ball durch die Schnittstelle der Abwehr verwertete Hennig Witjes (60.) im Eins-gegen-Eins gegen Hannemann. Das Spiel war entschieden. Auch weil Shpatollaj und Niedick vom Platz flogen. Mutluer erhöhte auf 3:0 für Reken (78.). Und als Patrick Sadowski nach 85 Minuten auch nicht mehr weitermachen konnte, beendete Barkenberg das Spiel zu acht. Witjes (89.) und Karsten Erwig (90.) stellten den Endstand her.

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