Kreshnik Gashi ist Trainer des Jahres beim BSV Wulfen

Basketball

Die Konkurrenz war groß. Doch am Ende setzte sich bei der Wahl zum „Trainer des Jahres“ beim BSV Wulfen ein Neueinsteiger durch.

Wulfen

, 09.04.2020, 12:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kreshnik Gashi, BSV Wulfen

Kreshnik Gashi (l.) feierte in seiner ersten Saison als Seniorentrainer mit den Damen des BSV Wulfen große Erfolge. © Joachim Lücke

Der 35-jährige Kreshnik Gashi hatte nach der vergangenen Saison seine Laufbahn als Spieler der Wulfener Regionalilga-Herren beendet. Landesliga-Spielerin Denise Penders hatte damals die Idee: „Warum soll Kreshnik nicht neuer Damentrainer werden?“ Der Posten war gerade vakant, und so trat Gashi die Nachfolge von Donato Briganti an.

In Marl hatte Gashi als junger Mann seine ersten Trainerschritte gemacht, immer mal wieder Jugendmannschaften betreut – u.a. mit seinem heutigen Mitspieler Felix Verhülsdonk als Schützling. Im Seniorenbereich half er mal als Trainerder zweiten Herrenmannschaft aus, aber die BSV-Damen waren Gashis erste echte Trainerstation im Seniorenbereich. Und diese Station war gleich ein Volltreffer.

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Einzelne Stammkräfte, viele junge Spielerinnen aus der U18, wenige Neuzugänge – erst nach und nach ergab das Puzzlespiel ein Bild. Beim ersten Pokalspiel in Gerthe kannte der neue BSV-Damentrainer Kreshnik Gashi noch nicht all seine Spielerinnen. Doch der knappe Pokalsieg in der ersten Runde in Bochum sollte der Startschuss in eine unvergessliche Saison werden, in der die Wulfenerinnen erstmals in der 51-jährigen Vereinsgeschichte ins Halbfinale des WBV-Pokals einzogen.

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„Ich hatte einen sehr guten Draht zu meinen Spielerinnen“, sagt der 35-jährige nach einer Saison, die durch den Corona-Abbruch ein jähes Ende fand. Auf Platz drei kam Wulfen ins Ziel, hatte noch Chancen auf die Vizemeisterschaft, aber nicht mehr auf den Meistertitel. „Ob es für unsere Damen als Nachrücker doch noch in die Oberliga geht, werden wir bis Ende Mai sehen“, sagt BSV-Vorsitzender Christoph Winck.

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