Fußball: Lembeck zittert sich weiter

LEMBECK Fußball-Feinschmecker sind am Donnerstagabend am Lembecker Hagen ganz sicher nicht auf ihre Kosten gekommen. In einer niveauarmen Partie setzte sich A-Ligist SV Lembeck knapp mit 4:3 gegen B-Ligist Eintracht Erle durch.

von Von Jan-Henning Janowitz

, 17.07.2008, 22:46 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Lembecker Grünhemden haben sich auf matschigem Untergrund gegen Erle durchgesetzt.

Die Lembecker Grünhemden haben sich auf matschigem Untergrund gegen Erle durchgesetzt.

Vor allem in der ersten halben Stunde war von den Hausherren kaum etwas zu sehen. Erle war lauffreudiger, diktierte das Geschehen und hatte durch Hahn und Breil zwei gute Möglichkeiten in Führung zu gehen. Doch wie so oft im Fußball rächte sich das fahrlässige Auslassen guter Möglichkeiten.   Ein Tackling im Erler Strafraum deutete der Schiedsrichter als Foul und entschied auf Strafstoß, den Kevin Kundschaft in der 21. Minute sicher zum 1:0 für den SVL verwandelte.Oberhand im ersten Durchgang

Trotz der Führung der Lembecker behielt die Mannschaft von der Westerlandwehr auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit die Oberhand. Gute Chancen von Rottmann und Fundermann blieben jedoch ungenutzt. Nach der Pause präsentierte sich das Team von Trainer Jörg Dieckmann dann jedoch wesentlich effektiver.

In der 50. Minute verwandelte Sebastian Hahn einen von Stefan Schwenk verursachten Foulelfmeter zum Ausgleich. Ganze zwei Minuten später musste Lembecks Keeper Simon Borgmann erneut hinter sich greifen, als Hendrik Fundermann mit einem gefühlvollen Heber von der halblinken Strafraumgrenze zur verdienten Erler Führung einnetzte.

Zum Leidwesen der Lembecker Zuschauer brachte die Mannschaft von Jürgen Klatt auch nach dem Rückstand kaum brauchbare Offensivaktionen zustande. Zu oft verliefen die zaghaften Bemühungen Richtung Erler Tor auf dem rutschigen Untergrund sprichwörtlich im Matsch.Erler Quittung für passive Spielweise

Die Quittung kassierte Lembeck in der 61. Minute als SV-Schlussmann Simon Borgmann nach einem Abwehrfehler nur das Bein des Erler Stürmers traf und der Schiedsrichter folgerichtig auf Elfmeter entschied. Christoph Breil verwandelte sicher und nicht nur die Erler Zuschauer sahen die Gäste bereits in der Endrunde.

In den letzten zwanzig Minuten zeigte Lembeck dann jedoch, dass sie nicht zu Unrecht eine Klasse höher spielen als die Eintracht. Zwei sehenswerte Kombinationen führten durch Steffen Rekers (70.)und Neuzugang Marchanau Dubois (78.) zum Ausgleich. Kurz vor dem Ende setzte Kevin Kundschaft nach einem Querpass in der Erler Hintermannschaft nach und drückte den Ball aus zehn Metern zum außerordentlich glücklichen Lembecker Sieg über die Linie.

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