„Fünf Absteiger, das ist schon heftig“: So reagieren Dorstens Fußballvereine

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Bis zu sieben Absteiger in der Oberliga Westfalen, je fünf Absteiger in der Westfalen- und der Landesliga. Auf den SV Schermbeck, RW Deuten und den SV Hardt kann ein heftiger Abstiegskampf warten.

Deuten, Schermbeck, Hardt

, 05.08.2020, 15:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Fußball-Oberligist SV Schermbeck und der Landesligist SV Hardt sehen sich für die kommende Saison in anderen Tabellenregionen als den Abstiegskampf. RW Deuten wird in der Westfalenliga dagegen einzig und allein den Klassenerhalt zum Ziel haben. Alle drei Vereine eint aber: Befinden sie sich einmal unten drin, wird es enorm schwierig, den Turnaround zu schaffen.

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„Fünf Absteiger, das ist schon heftig“, sagt SV Hardts Trainer Martin Stroetzel. RW Deutens Sportlicher Leiter Mathias Deckers ergänzt: „Es wird anspruchsvoller. Ich hatte gehofft, dass der Verband das über zwei Jahre streckt.“

Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) möchte bereits zur kommenden Saison einen Cut vollziehen. Die Ligen, aufgrund der Coronavirus-Situation stark gewachsen, sollen auf ihr ursprüngliches Niveau zurück gefahren werden.

Für RW Deuten eine große Herausforderung

Das bedeutet, dass es lediglich in der Oberliga zwei Aufsteiger in die Regionalliga gibt. Alle anderen Ligen müssen mit einem Aufsteiger, dem Meister, auskommen. Auf der anderen Seite gibt es viele Absteiger.

Je nach Regionalliga-Absteiger steigen bis zu sieben Teams aus der Oberliga Westfalen ab. Aus Westfalen- und Landesliga sind es jeweils fünf Absteiger. Besonders auf den Aufsteiger RW Deuten wartet eine schwierige Saison.

Bei 18 Mannschaften und fünf Absteigern muss das Team mindestens den 13. Platz belegen. Überrascht hat die Nachricht Deckers aber nicht. „Wir wussten bereits letzte Woche, dass die fünf Tabellenletzten absteigen.“ Was das für den Aufsteiger bedeutet?

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„Gar nichts“, so der Sportliche Leiter. „Wir sind ohnehin von vier Absteigern ausgegangen. Und egal wie die Saison verläuft: Von unserer Ausrichtung werden wir nicht abrücken. Wir wollen es sportlich schaffen.“ Wenn der Verein es nicht schafft, werde er aber nichts an seiner sportlichen Vorgehensweise verändern.

Ein Abstieg wäre ein kleines Desaster

Deuten macht sich kein Druck. Für Schermbeck und die Hardt wäre ein Abstieg dagegen ein kleines Desaster. Die Hardter haben sich in der Landesliga stark verstärkt. „Wenn alles normal läuft, werden wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben“, sagt auch Trainer Stroetzel. Doch was ist in diesen Zeiten normal?

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Das Ziel der Hardter ist dennoch, die Jahre des Abstiegskampfes hinter sich zu lassen. In den vergangenen sechs Saisons sprangen für die Hardter folgende Platzierungen heraus: 14, 13, 11, 11, 12, 12. In allen den Jahren musste sich der Verein mit dem Abstieg auseinandersetzen. Das soll ein Ende haben. „Platz fünf wäre für uns eine super Leistung“, sagt Stroetzel. Eine machbare Aufgabe bei dem Kader, dem der Trainer zur Verfügung steht.

„Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben“

Auch der SV Schermbeck sollte in der Oberliga Westfalen keine Probleme mit dem Abstiegskampf haben. Das Team wurde trotz Abgänge gestandener Spieler gut verstärkt. „Wir wollen ins obere Tabellendrittel“, sagt Schermbecks Geschäftsführer Sport Cem Kara. „Wir haben eine junge und starke Truppe, mit dem Abstieg wollen wir nichts zu tun haben.“

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Doch sollten der SVS und der SV Hardt einmal unten drin stehen, wird es schwierig, den Turnaround zu schaffen. Ein schlechter Start und der Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze kann immens sein. Das weiß auch Kara: „Dann wird es für jedes Team schwierig. Und wir haben seit fünf Monaten nicht gespielt. Keiner weiß so richtig, wo er steht.“ Es wartet auf die Vereine eine spannende und gleichzeitig herausfordernde Saison.

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