Ein Hardter Umbruch steht an

dzFussball

Nach dem erst am vorletzten Spieltag der vergangegen Saison vermiedenen Abstieg richtet sich der Blick des SV Dorsten-Hardt nach vorn. Die Personalplanungen sind noch nicht abgeschlossen.

von Armin Dille

Hardt

, 02.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Der angekündigte Umbruch bei den Landesliga-Fußballern des SV Dorsten-Hardt ist eingeleitet. Das wurde bei der Teamvorstellung am Dienstagabend vor vielen Fans deutlich.

Der Hardter Trainer Martin Stroetzel am Rande der Vorstellung: „Der Umbruch ist vielleicht im nächsten Jahr um die gleiche Zeit abgeschlossen. Aber wir haben junge und hungrige Spieler verpflichtet und wollen sehen, was sich sportlich entwickelt. Unser Blick geht nach vorne, sowohl sportlich als auch in alle anderen Richtungen.“ Eventuell müsste allerdings in der Winterpause nachgebessert weren.

Fans luden die Mannschaft ein

15 Spieler konnten Trainer Martin Stroetzel und sein neuer Co-Trainer Tunahan Terzi den Anhängern präsentieren. Darunter auch die sechs Neuzugänge, die einzeln vom sportlichen Leiter Stefan Schröder vorgestellt wurden. Woraufhin die komplette Mannschaft von den Fans zu einem Kennenlern-Abend eingeladen wurde – und natürlich gern zusagte.

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Martin Stroetzel mit Blick auf die treuen Anhänger: „Die machen den SV Hardt aus, fahren zu jedem Spiel mit. Der Zusammenhalt hier ist eine Ausnahme, das hast du im Amateursport nicht mehr oft.“

Planungen sind noch nicht abgeschlossen

Die Hardter Personalplanungen sind aber noch nicht abgeschlossen, im Abwehrbereich und insbesondere auf der linken Seite besteht noch Personalbedarf. Stroetzel: „Die individuelle Qualität ist jedoch jetzt schon vorhanden.“ Wobei sich der Hardter Trainer insbesondere über den Zugang von Jannis Scheuch freut, der im Verein mit Alex Brefort und Johannes Liesenklas – dem Stroetzel großes Potenzial bescheinigt – für Impulse nach vorn sorgen kann und sicher wird.

Alex Brefort: „Ich hoffe, dass wir in der nächsten Saison im gesicherten Mittelfeld landen.“ Jannis Scheuch stößt ins gleiche Horn: „Ich hoffe auf eine entspanntere Saison als die letzten.“ Hinsichtlich der Gegner in der Liga bedauert Stroetzel, dass mit dem Abstieg von SuS Stadtlohn und dem VfB Hüls zwei Gegner in der Nachbarschaft entfallen sind. Dafür sind mit den Clubs SC Altenrheine und SV Mesum zwei Vereine aus Rheine neu vertreten sowie mit dem umgruppierten TuS Wiescherhöfen ein Verein aus Hamm – mit entsprechend längeren Anfahrten. Stroetzel: „Aber ich freue mich auf jeden Fall, dass der SV Rot-Weiß Deuten in unserer Gruppe ist.“ Zwei spannende Lokalderbys sind so vorprogrammiert.

Kein Verständnis für SC Münster

Kein Verständnis hat Stroetzel für den Rückzug des SC Münster 08, der als erster Absteiger feststeht: „Das habe ich noch nie erlebt, jetzt haben wir in unserer ohnehin kleinen Gruppe noch weniger Spiele. Das zeigt, welchen Weg der Amateurfußball geht.“

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