Dorstens Stadtmeister tragen Rot und Weiß

Fußball

Dorstens Stadtmeister tragen Rot und Weiß. Auf der sehr gut besuchten Gahlener Lippesportanlage triumphierten am Sonntag die Männer des SV Rot-Weiß Deuten und die Frauen des FC Rot-Weiß Dorsten.

GAHLEN

von Von Andreas Leistner und Ralf Weihrauch

, 22.07.2012, 22:02 Uhr / Lesedauer: 4 min

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Fußball-Stadtmeisterschaft 2012

Der TuS Gahlen richtete anlässlich seines 100-jährigen Bestehens die Endrunde der Fußball-Stadtmeisterschaft aus. Auf der Lippesportanlage gingen bei herrlichen äußeren Bedingungen acht Männerteams sowie die beiden Finalisten der Frauen-Konkurrenz an den Start.
22.07.2012
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Stadtmeister 2012: der SV Rot-Weiß Deuten.© Foto: Pieper
Stadtmeister 2012: die Frauen des FC Rot-Weiß Dorsten.© Foto: Pieper
© Ralf Pieper
Die mittlerweile fünf heimischen Frauenteams könnten ein eintägiges Turnier im Modus "Jeder gegen jeden" spielen.© Foto: Pieper
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Der TuS Gahlen richtete anlässlich seines 100-jährigen Bestehens die Endrunde der Fußball-Stadtmeisterschaft aus. Auf der Lippesportanlage gingen bei herrlichen äußeren Bedingungen acht Männerteams sowie die beiden Finalisten der Frauen-Konkurrenz an den Start.
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Stadtmeister 2012: der SV Rot-Weiß Deuten.© Foto: Pieper
Stadtmeister 2012: die Frauen des FC Rot-Weiß Dorsten.© Foto: Pieper
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Nach dem Seitenwechsel blieben weitere Chancen dann zunächst auf beiden Seiten aus. Die erste brachte dann aber gleich eine Vorentscheidung. Tobi Winter setzte Jonas von Gostomski mit einem gefühlvollen Lupfer in Szene und der hob den Ball über den herauseilenden Stefan Schröder zum 1:0 ins Hardter Tor (33.).Kurz darauf schwächten die Hardter sich selbst, als der bereits gelbverwarnte Kevin Ewald wegen Meckerns Gelb-Rot sah und die Aufholjagd in Unterzahl fortgesetzt werden musste (39.). Mehr als ein Schuss von Sven Potthast aus spitzem Winkel sprang so nicht mehr heraus. Stattdessen sorgte Deuten durch Lukas Noltes 2:0 (49.) für die endgültige Entscheidung. Als Vorbereiter war Jonas von Gostomski auch an diesem Treffer beteiligt.

Den dritten Platz hatte sich zuvor im Elfmeterschießen Grün-Weiß Barkenberg gesichert und damit für die erste Überraschung des Turniers gesorgt. Torwart Dominik Hannemann rettete seinem Team gegen den SV Schermbeck den Sieg, als er beim Stande von 3:3 den letzten Schermbecker Strafstoß seines Torwart-Kollegen Martin Müller parierte. Dennis Hubert brachte Grün-Weiß anschließend mit 4:3 in Führung und Nick Weidemann verschoss den nächsten Elfer für den SVS.

Im Finale der Frauen schnupperte der SV Lembeck nur kurz an einer weiteren Turnier-Überraschung. Daniela Kruse glich die Führung des favorisierten FC Rot-Weiß Dorsten durch Franziska Bandow (13.) in der 24. Minute nach einem Konter aus. Doch die Lembecker Freude währte nur 120 Sekunden, dann war erneut Bandow zur Stelle und jagte das Leder aus halbrechter Position kompromisslos ins kurze Eck des von Franka Juric gehüteten Lembecker Tores (26.). Noch einmal hoffte Lembeck, als ein Kruse-Freistoß an die Latte klatschte (38.), doch kurz darauf sorgte Fabienne Katzenski mit dem 3:1 für die Vorentscheidung (40.) und Sandra Schmelz stellte schließlich den 4:1-Endstand für den neuen Stadtmeister her (43.). Trainer Pedro Galvez hatte seinen Urlaub nicht umsonst abgebrochen und durfte mit seinem Team den nächsten Titel feiern.

  Zum besten Spieler des Turniers wurde Deutens Jonas von Gostomski gewählt, als bester Keeper wurde Barkenbergs Dominik Hannemann ausgezeichnet. Bei den Frauen wurde Franziska Bandow als beste Turnierspielerin geehrt. Die Gruppenphase  

Der SV Hardt hat sich den Sieg in der Gruppe A geholt. Das war sicher keine Überraschung. Viel überraschender war hingegen das Abschneiden der Grün-Weißen aus Barkenberg. Die Hardter waren als Landesligist klar favorisiert. Auch wenn die kurze Spielzeit und eine defensive Taktik einen klassentieferen Gegner einen Punkt ermöglichen können, waren eigentlich drei Hardter Siege Pflicht. Im Auftakt gegen BW Wulfen war schon nach vier Minuten das entscheidende Tor gefallen Matthias Müller köpfte ein. Barkenberg schlug anschließend die Rot-Weißen vom Jahnplatz ebenfalls knapp aber verdient mit 1:0. Patrick Sadowski setzte den Ball aus gut und gerne 20 Metern in die Maschen. Barkenberg sorgte im Match gegen die Hardt für eine große Überraschung. Mit einer defensiv ausgerichteten Taktik ertrotzten sich die Grün-Weißen ein torloses Remis. Die Barkenberger standen sehr gut gestaffelt in der Abwehr, die die Hardter mit ihren sehr einfältigen Angriffen nicht überwinden konnten. Mit Wulfen und RW Dorsten standen sich die beiden Auftaktverlierer gegenüber. Die Dorstener gingen zwar gleich in der ersten Minute durch Marko Meister in Führung. Wulfen war aber die bessere Mannschaft und siegte verdient 2:1 durch Tore von Stanislav Ziegler und Patrick Vasic. In dem munteren Spielchen gab es viele Chancen und einen Lattentreffer auf jeder Seite. RW Dorsten war somit aus dem Rennen. Barkenberg musste gegen Wulfen unbedingt gewinnen, um eine realistische Chance auf das Endspiel zu haben. Im Match gegen den Ortsnachbarn hatten die Barkenberger durchaus die besseren Chancen, ein Erfolg blieb ihnen aber versagt. Nun hatten die Hardter mehr oder weniger freie Fahrt in Richtung Endspiel, die nur durch eine Niederlage gegen RW Dorsten hätte blockiert werden können. Sven Potthast traf aber schon recht zeitig zum Hardter 1:0. Mit Dominik Königshausens 2:0 waren auch die letzten Zweifel an der Endspielteilnahme beseitigt. Die Dorstener hatten in dieser Partie kaum eine Torchance. Die Barkenberger standen somit im Elfmeterschießen um den dritten Platz – und zwar ohne eine Niederlage. Das war sicherlich ein schöner Erfolg für die zuletzt nicht gerade erfolgsverwöhnten Grün-Weißen. 

Da der SV Schermbeck mit seiner Oberliga-Mannschaft in Hüls spielte, kam die zweite Mannschaft von Torsten Beckmann nach Gahlen. Damit hatte RW Deuten die Favoritenrolle, die das Hellekamp-Team auch problemlos ausfüllte. Der Gastgeber TuS Gahlen enttäuschte hingegen fußballerisch auf der ganzen Linie. Die Nachwehen der Jubiläumsfeier könnten vielleicht als Entschuldigung herangezogen werden, aber fürs Auge waren die TuS-Auftritte nichts. Im ersten Spiel gab es das Gemeindeduell gegen die Schermbecker Reserve, die bislang in den Tests viele Gegentreffer kassierte. Der SVS ging durch Marco Macagnino in Front und das 2:0 durch Nikolaj Tautz war die Entscheidung. RW Deuten ließ im Match gegen Eintracht Erle nichts anbrennen. Die Hellekamp-Kicker waren klar besser, zwei Treffer Daniel Klöckners sorgten für ein klares Resultat. Im Match gegen den SV Schermbeck freute sich die Deutener Fangemeinde über das frühe 1:0 durch Jonas von Gostomski. Der SV Schermbeck bemühte sich, hatte aber nur eine klare Chance kurz vor dem Ende. Die Gahlener kamen auch in ihrem zweiten Auftritt nicht in Fahrt. Eintracht Erle ging durch einen Lupfer Jonas Rottmanns in Führung. Julian Rehmann sorgte kurz vor dem Ende für die endgültige Entscheidung. Im letzten Match gegen RW Deuten taten die Platzherren noch einmal etwas für das angeschlagene Ego. Christian Maas und seinen Stürmerkollegen blieb allerdings gegen RW Deuten erneut ein Erfolgserlebnis versagt. Der Bezirksligist vom Bahndamm hatte aber auch kaum nennenswerte Chancen. Das müde Remis reichte aber zum Finaleinzug. Im letzten Match zwischen Erle und Schermbeck reichte den Schermbeckern ein Unentschieden für das Elfmeterschießen um den dritten Platz. Die Erler brauchten dafür einen Sieg, taten aber nicht genug, um die Schermbecker zu bezwingen. Der SVS war allerdings auch nicht torgefährlich.  

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