Dorstener überzeugen in Duisburg

Rudern

Ein äußerst erfolgreiches Wochenende erlebten Dorstens Ruderer bei der internationalen Regatta in Duisburg-Wedau. Trotzdem herrschen beim Kampf um die Teilnahme an den Europa- und Weltmeisterschaften noch Ungewissheit und Spannung.

DORSTEN

von Von Andreas Leistner

, 19.05.2014, 17:18 Uhr / Lesedauer: 2 min

Als Jason Osborne dann am Sonntag mit dem Würzburger Steinhübel ins Boot musste, schien Moritz Moos mit Olympia-Teilnehmer Lars Hartig das bessere Los erwischt zu haben. Im Vorlauf setzten sich Moos/Hartig dann auch relativ klar durch. Doch im Finale konterten Osborne/Steinhübel und entschieden das Duell diesmal mit einer Laufkastenlänge für sich. Was der Bundestrainer aus diesen Ergebnissen macht, darf nun mit Spannung erwartet werden. Die Teilnahme an der EM in Belgrad Ende Mai bereits in der Tasche hat dagegen Charlotte Reinhardt vom RV Dorsten. Sie fuhr im wechselnd besetzten Frauen-Achter einmal auf Platz zwei und einmal auf Platz eins und wurde auch im Vierer ohne Zweite. Der Bundestrainer berief die Dorstenerin in den deutschen Frauen-Achter und entschied am Montag, dass sie auch zur Stammbesatzung gehört.

Gute Karten im Rennen um einen Startplatz bei der U23-WM im italienischen Varese hat nach Duisburg auch Timo Piontek. Am Samstag startete er im Doppelzweier mit der Nummer 1 der Einer-Rangliste Ole Daberkov (Rostock) und musste sich im Finale nur dem Boot aus Ungarn geschlagen geben. Am zweiten Regattatag saß Piontek als Nummer zwei der Einer-Rangliste zusammen mit der Nummer vier, dem Leipziger Florian Eidam, im Boot und feierte einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Durch ist Piontek damit aber noch nicht. Bei der Kleinboot-Überprüfung in Köln wird es für ihn und seine Konkurrenten ab Freitag in Köln noch einmal spannend.

Dort wollen dann auch die Brüder Lukas und Benedikt Müller noch auf den Zug zur U23-WM springen. In Duisburg gewannen sie ihren Vorlauf am Samstag, verzichteten aber wegen Rückenproblemen bei Lukas Müller am Sonntag auf den Start im Finale, um vor dem voraussichtlich entscheidenden Test in Köln keine schlimmere Verletzung zu riskieren.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt