Dorstener Oliver Sprungmann erhält am Nürburgring den Ritterschlag

dzMotorsport

Vor dem 24-Stunden-Rennen am Nürburgring hat der Dorstener Rennfahrer Oliver Sprungmann mit seinem von JP Performance designten Ford Mustang „Bullitt“ den „Ritterschlag“ erhalten.

Dorsten

, 19.06.2019 / Lesedauer: 3 min

Seit Montagmorgen hat der Nürburgring seine Pforten geöffnet, damit Teams und Fans ihre Positionen beim weltweit größten Motorsport-Highlight, dem ADAC TOTAL 24h-Rennen 2019, beziehen können. Dabei ist von Donnerstag bis Sonntag auch das OVR Racing Team mit dem Dorstener Rennfahrer Oliver Sprungmann, der dieser Tage mit der Einladung zum „Adenauer Racing Day“ von der Rennleitung den „Ritterschlag“ bekommen hat.

Bei dieser Veranstaltung werden handverlesene Teams direkt von der Nordschleife in einem Autokorso zum Marktplatz des nahe gelegenen Örtchens Adenau gebracht, wo schon Tausende Rennfans die Boliden erwarten. Sprungmann , der sich mit dem Ford Mustang GT im extrem auffälligen, von Jean Pierre Kraemer und seiner Firma JP Performance entwickelten Design, längst in die Herzen der Fans gefahren hat, freut sich riesig auf die erste Teilnahme des Teams bei diesem sehr speziellen Sonderevent zum Auftakt des 24-Stunden-Rennens. Dort geht es bei Team-Präsentationen, Talkrunden und der beliebten Autogrammstunde auf direkte Tuchfühlung mit den Fans.

Mechaniker und Tuner im Einsatz

Doch bevor das OVR Racing Team im Fahrerlager das Equipment in den Boxen aufbauen konnte, gingen in der Erftstädter Werkstatt die Lichter nicht mehr aus. Ernst Sinowzik (Organisation und Technik) und Georg Smolka (Technik) arbeiteten als Teamverantwortliche das Lastenheft Punkt für Punkt ab. Unter anderem wurde der Ersatzmotor in Dorsten revidiert, und der „Bullit“ zum Tuner Schropp nach Stuttgart zur Feinabstimmung auf den Prüfstand gebracht. Parallel dazu hat das Team auch die Abgasanlage auf den passenden Dezibelwert umgebaut, und die Probleme mit der Differentialpumpe gelöst.

Jetzt lesen

Sprungmann, der seit 1996 vom Nordschleifenvirus infiziert ist, freut sich: „Das ist mein Highlight des Jahres.“ Er peilt zusammen mit seinen Rennfahrerkollegen Ralph Caba (Köln) und Patrick Rehs (Leipzig) den Sieg in der Klasse 24h-Specials/ AT (Alternative Antriebe) an. Dafür wurde der Mustang GT speziell für den Rennbetrieb mit dem Bio-Kraftstoff E20 vorbereitet.

Jeder, der die Zielflagge sieht, ist ein Sieger

Am Samstag um 15.30 Uhr fällt der Startschuss für die legendäre 24-Stunden-Hatz mit einem gigantischen Starterfeld, in dem 600 Piloten Tag und Nacht 160 Renntourenwagen durch die „Grüne Hölle“ jagen. Bei dieser „Tour der Leiden“ werden die Rennwagen permanent am absoluten Limit bewegt. Dabei überwinden die Piloten Erschöpfung und Schmerzen durch immer neue Adrenalinschübe, und jeder, der am Sonntag die Zielflagge sieht, hat für sich einen persönlichen Sieg errungen.

OVR Racing berichtet während der Trainings und des Rennens live auf Facebook und Instagram über die Performance des Teams.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt