Dorstener Oldies schmieden Stadtmeister-Pläne

Fußball

Wie kann man die Stadtmeisterschaften der Alten Herren und der Altliga für Spieler wie Zuschauer interessanter machen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der ersten Fachschaftssitzung dieser Altersklasse, zu der Fachwart Michael Maiß und Hans Fogler am Mittwoch ins Vereinsheim des TuS Gahlen eingeladen hatten.

DORSTEN

von Von Sascha Schroer

, 02.02.2012, 21:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Beim Modus einigte man sich darauf, zukünftig in der Halle in vier Gruppen á drei Mannschaften anzutreten, von denen sich die ersten beiden Teams für das Viertelfinale qualifizieren. Danach geht es dann im K.o.-System über das Halbfinale ins Endspiel. Viel Finalspielcharakter und ein relativ überschaubarer Zeitrahmen von etwa vier Stunden waren die Argumente, die zu diesem Beschluss führten. Auf dem Feld dagegen wird weiter in zwei Sechsergruppen auf dem Kleinfeld gestartet. Bei der Spielzeit legten sich die Verantwortlichen einheitlich auf zwölf Minuten fest.

Als Termin für die Hallen-Titelkämpfe wurde die fußballarme Zeit im Januar und Februar ins Auge gefasst, nachdem der SV Altendorf damit als Ausrichter 2009 gute Erfahrungen gemacht hat. Einer von zwei Titeln soll in dieser Zeit ausgespielt werden, damit sich die Meisterschaften der Altherren- bzw. der Altligaabteilung nicht mehr an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden knubbeln. Im Sommer sollen die Alten Herren nach Möglichkeit nicht mehr an dem Wochenende nach Fronleichnam spielen, da viele potenzielle Akteure wie auch Zuschauer das verlängerte Wochenende für einen Familienkurztrip nutzen. Die Fachschaft verhandelt derzeit mit einem potenziellen Hauptsponsor, der dem Ausrichter einen zusätzlichen finanziellen Anreiz bieten soll. Auf den Werbeplakaten soll der Gastgeber-Verein zudem drei weitere Werbepartner präsentieren dürfen.

Mehr oder weniger im Raume stehen blieb am Mittwoch der Gedanke, neben den jährlichen Stadtmeisterschaften eine Kleinfeld-Ligarunde einzuführen. Die meisten Teilnehmer äußerten sich angesichts der regelmäßigen Verpflichtung allerdings grundsätzlich skeptisch. 

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